Veröffentlicht am: 09.09.2026 um 10:02 Uhr:
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gamescom: EverGround: Dieses ungarische Roguelike-Deckbuilder-Juwel überraschte auf der gamescom 2026
» Ungarische Entwickler nutzen die gamescom als internationale Bühne
Die gamescom 2026, die am 30. August ihre Tore schloss, bot nicht nur großen Publishern eine Plattform, sondern auch aufstrebenden Indie-Studios aus ganz Europa. Erstmals trat die ungarische Games-Branche unter der Initiative „Budapest Select“ mit einem gemeinsamen Stand im Business-Bereich der Messe auf.
Neben mehreren vielversprechenden Projekten zog insbesondere EverGround die Aufmerksamkeit von Fachbesuchern und Branchenvertretern auf sich. Entwickelt wird das Spiel von ZU Digital, einem unabhängigen Studio, das von erfahrenen Branchenveteranen geführt wird und auf mehr als 60 veröffentlichte Spiele sowie Millionen von Spielern weltweit zurückblicken kann.
Kartentaktik auf einem dynamischen Schlachtfeld
Während viele Deckbuilder auf klassische Kartenkämpfe setzen, verfolgt EverGround einen deutlich anderen Ansatz. Kämpfe finden auf einem taktischen 6x5-Raster statt, das Positionierung und Spielfeldkontrolle genauso wichtig macht wie die Wahl der richtigen Karten.
Besonders interessant: Karten werden verdeckt ausgespielt. Dadurch entsteht eine zusätzliche strategische Ebene, bei der Spieler nicht nur ihre eigenen Züge planen, sondern auch die Absichten ihrer Gegner oder Gegnerformationen einschätzen müssen. Das macht Aufklärung, Timing und geschicktes Bluffen zu entscheidenden Faktoren im Kampf.
Kettenkombinationen und Synergien im Mittelpunkt
Ein zentrales Element von EverGround sind mächtige Kombinationsmöglichkeiten. Die Stärke einzelner Karten kann durch ihre Position auf dem Spielfeld sowie durch benachbarte Karten erheblich verstärkt werden.
Diese Adjazenz- und Ketteneffekte sorgen dafür, dass sich bereits kleine Veränderungen auf dem Grid massiv auf den Verlauf eines Kampfes auswirken können. Spieler werden dafür belohnt, langfristige Strategien zu planen und optimale Synergien innerhalb ihres Decks aufzubauen.
Dadurch entsteht ein Gameplay, das weit über das bloße Ausspielen starker Karten hinausgeht und taktisches Denken konsequent in den Mittelpunkt stellt.
Roguelike-Struktur verspricht hohen Wiederspielwert
Als Roguelike-Deckbuilder setzt EverGround auf wiederholbare Durchläufe mit fortlaufendem Fortschritt. Jede neue Runde bietet andere Herausforderungen, Entscheidungen und Möglichkeiten zur Charakterentwicklung.
Die Kombination aus Deckbau, prozeduralen Elementen und taktischen Kämpfen sorgt dafür, dass jede Partie anders verläuft. Gleichzeitig ermöglichen permanente Verbesserungen und neue Strategien langfristige Motivation für Spieler, die gerne mit unterschiedlichen Builds experimentieren.
Gerade Fans von Titeln wie Slay the Spire, Monster Train oder Across the Obelisk dürften sich schnell in den strategischen Tiefgang des Spiels einfinden.
Erfolgreicher Messeauftritt für ZU Digital
Der Auftritt auf der gamescom 2026 war für die ungarischen Entwickler ein wichtiger Schritt, um internationale Aufmerksamkeit zu gewinnen. EverGround zeigte eindrucksvoll, wie innovativ die aktuelle Indie-Szene Osteuropas agiert und dass spannende Ideen nicht ausschließlich aus den traditionellen Entwicklungszentren der Branche stammen.
Mit seinem Mix aus taktischem Grid-Gameplay, Deckbuilding und Bluff-Mechaniken konnte sich das Spiel als eines der interessantesten Projekte des Budapest-Select-Auftritts positionieren.
Fazit
EverGround verbindet die strategische Tiefe eines modernen Deckbuilders mit den Möglichkeiten eines taktischen Schlachtfelds und ergänzt die Formel um clevere Bluff-Mechaniken. Das Ergebnis ist ein Roguelike, das sich deutlich von vielen Genrevertretern abhebt. Nach seiner Präsentation auf der gamescom 2026 dürfte der Titel auf den Wunschlisten von Strategiefans einen festen Platz finden und gehört zweifellos zu den spannendsten Indie-Projekten aus Ungarn. «
Quelle: Pressemitteilung von Creative Hungary vom 24. August 2026 / textuell aufbereitet mit Hilfe von Copilot