Veröffentlicht am: 12.09.2026 um 07:45 Uhr:

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Köln: Köln testet neue Papierkorbgaragen in der Innenstadt

Mit einem neuen Papierkorbmodell will Köln die Sauberkeit in besonders stark frequentierten Bereichen verbessern. Im Rahmen eines einjährigen Pilotprojekts werden 100 sogenannte Papierkorbgaragen in der Innenstadt und rund um den Dom aufgestellt. Die neuen Behälter bieten deutlich mehr Fassungsvermögen und sollen zugleich die Arbeit der Entsorgungskräfte erleichtern.

» Mehr Kapazität für stark genutzte Standorte

Die Stadt Köln startet gemeinsam mit der AWB Köln ein Pilotprojekt zur Modernisierung der öffentlichen Abfallbehälter. Insgesamt 100 sogenannte Papierkorbgaragen werden in den kommenden Monaten an besonders stark frequentierten Orten aufgestellt. Die erste Anlage wurde am 9. September 2026 offiziell von Oberbürgermeister Torsten Burmester und AWB-Geschäftsführer Thomas Thalau in Betrieb genommen.

Die neuen Papierkorbgaragen sind Teil des Masterplans Sauberkeit, mit dem die Stadt die Stadtsauberkeit nachhaltig verbessern will. Ziel ist es, überfüllte Papierkörbe zu vermeiden und das Entsorgungsangebot dort auszubauen, wo täglich besonders viele Menschen unterwegs sind.

Größer als herkömmliche Papierkörbe

Im Inneren der neuen Anlagen befindet sich ein Standard-Abfallbehälter mit einem Fassungsvermögen von 240 Litern. Damit bieten die Papierkorbgaragen deutlich mehr Platz als viele herkömmliche Papierkörbe im Stadtgebiet. Die Behälter stecken in einer robusten Verkleidung von rund 1,50 Metern Höhe und knapp 80 Zentimetern Breite.

Ein besonderer Vorteil sind die vier großen Einwurföffnungen. Dadurch können auch größere Abfälle wie beispielsweise Pizzakartons problemlos entsorgt werden. Die Stadt reagiert damit auf einen häufig geäußerten Wunsch von Bürgerinnen und Bürgern nach größeren und alltagstauglicheren Papierkörben.

Entlastung für die Beschäftigten der AWB

Neben einem saubereren Stadtbild sollen die neuen Modelle auch die Arbeit der Entsorgungskräfte erleichtern. Zur Leerung wird der Behälter aus dem Gehäuse gezogen und anschließend in das Sammelfahrzeug entleert. Dieses Verfahren gilt als deutlich ergonomischer und reduziert die körperliche Belastung der Mitarbeitenden.

Nach Angaben der AWB sollen dadurch nicht nur die Arbeitsbedingungen verbessert, sondern auch die Entsorgungsprozesse effizienter gestaltet werden.

Standorte in der Innenstadt und am Dom

Die Pilotphase konzentriert sich auf besonders stark frequentierte Bereiche der Innenstadt. Zu den ausgewählten Standorten gehören unter anderem der Rudolfplatz, der Neumarkt, der Alter Markt, die Ehrenstraße, die Breite Straße sowie der Rheingarten in der Altstadt. Dort werden insgesamt 94 Papierkorbgaragen aufgestellt.

Weitere sechs Exemplare werden im Umfeld des Kölner Doms installiert. Die Behälter stehen jedoch nicht direkt auf der Domplatte, sondern in angrenzenden Bereichen.

Einjährige Testphase mit zwei Designs

Das Pilotprojekt ist zunächst auf ein Jahr angelegt. Während dieser Zeit wollen Stadt und AWB untersuchen, wie die neuen Papierkorbgaragen von Bürgerinnen, Bürgern und Besucherinnen sowie Besuchern angenommen werden und welchen Einfluss sie auf die Sauberkeit im öffentlichen Raum haben.

Dabei wird auch getestet, ob die Sichtbarkeit eines Papierkorbs die Nutzung beeinflusst. Deshalb wird die Hälfte der Behälter in einem dezenten Grau gestaltet, während die andere Hälfte mit einer auffälligen orangefarbenen Beklebung versehen wird. Die Ergebnisse sollen darüber Aufschluss geben, welches Design besser wahrgenommen wird und zu einer höheren Nutzung führt.

Teil des Masterplans Sauberkeit

Die Einführung der Papierkorbgaragen geht auf den Masterplan Sauberkeit zurück, den Stadt Köln und AWB gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern, Unternehmen, Vereinen und Institutionen entwickelt haben. Zu den häufigsten Forderungen gehörten größere Abfallbehälter, bedarfsgerechte Reinigungskonzepte und mehr Sauberkeit an stark besuchten Orten.

Mit dem Pilotversuch will die Stadt nun prüfen, ob die neuen Papierkorbgaragen diese Erwartungen erfüllen. Fällt die Bilanz positiv aus, könnten die Modelle künftig dauerhaft das Kölner Stadtbild prägen und an weiteren Standorten zum Einsatz kommen. «


Quelle: Pressemitteilung der Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit - Sabine Wotzlaw - vom 9. September 2026 / textuell aufbereitet mit Hilfe von Copilot (KI)

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