Veröffentlicht am: 27.09.2026 um 09:17 Uhr:

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Köln: Köln plant 150 Millionen Euro für die Anpassung an den Klimawandel

Mehr Grün, entsiegelte Plätze und kühlende Elemente gegen Hitze: Köln legt ein umfassendes Klimaanpassungskonzept vor. Rund 150 Millionen Euro sind für die vorgesehenen Maßnahmen veranschlagt. Ein großer Teil soll über Fördermittel finanziert werden.

» Die Stadt Köln will sich systematischer auf Hitze, Trockenheit, Starkregen und Hochwasser vorbereiten. Dazu hat die Verwaltung ein Integriertes Klimaanpassungskonzept, kurz IKA Köln, erarbeitet. Es bündelt bestehende Aktivitäten und entwickelt daraus konkrete Maßnahmen für die kommenden Jahre.

Vorgesehen sind unter anderem neue Grünflächen und sogenannte „Pocket Parks“ in besonders hitzebelasteten Quartieren. Flächen und Stadtplätze sollen entsiegelt und begrünt werden. Auch Elemente zur Wasservernebelung sind geplant, um an heißen Tagen für Abkühlung zu sorgen. Gemeinsam mit der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald soll zudem ein stadtweites Netz aus Waldinseln entstehen.

Für die Maßnahmen rechnet die Stadt mit Gesamtkosten von rund 150 Millionen Euro. Zur Finanzierung sollen voraussichtlich rund 104 Millionen Euro aus Fördermöglichkeiten des Länder-und-Kommunal-Infrastrukturfinanzierungsgesetzes sowie weitere Drittmittel genutzt werden.

Grundlage des Konzepts ist unter anderem eine Analyse der besonders vom Klimawandel betroffenen Teile Kölns. Eine sogenannte Hotspotkarte zeigt diese Gebiete. Ergänzend wurden Planungshilfen entwickelt, mit denen die Klimaanpassung künftig stärker in Bau- und Planungsprozesse einfließen soll.

Das Konzept baut auf bereits bestehenden Instrumenten wie dem Hitzeaktionsplan, dem Masterplan Stadtgrün und dem Leitfaden zum wassersensiblen Planen und Bauen auf. Auch die Stadtentwässerungsbetriebe Köln waren an der Erarbeitung beteiligt. Eine wichtige Rolle spielt dabei das Schwammstadtprinzip, mit dem Regenwasser lokal aufgenommen und bewirtschaftet werden soll.

Oberbürgermeister Torsten Burmester bezeichnet die Klimaanpassung als zentrale Zukunftsaufgabe. Das neue Konzept solle die bisherigen Aktivitäten der Stadt in einer gemeinsamen Strategie zusammenführen. Umweltdezernent William Wolfgramm verweist insbesondere auf die Erfahrungen des Hitzesommers 2026 und die Notwendigkeit konkreter Vorsorge.

Am 24. September 2026 soll das IKA Köln zunächst im Ausschuss Klima, Umwelt und Grün beraten und anschließend den Bezirksvertretungen vorgelegt werden. Die Entscheidung des Rates ist für den 10. Dezember vorgesehen.

Danach soll ein „Integrierter Aktionsplan Klimaanpassung“ die Strategie weiter konkretisieren. Er soll bestehende und neue Maßnahmen zusammenführen und fortlaufend weiterentwickelt werden. Dabei sollen auch die Bezirksvertretungen ihre lokale Expertise einbringen. «


Quelle: Pressemitteilung der Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit - Sabine Wotzlaw vom 24. September 2026 / textuell aufbereitet mit Hilfe von Copilot (KI)

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