Veröffentlicht am: 29.09.2026 um 08:59 Uhr:

ca. 2 Minute(n) Lesezeit

Köln: Photovoltaik-Förderung in Köln ausgeschöpft

Die große Nachfrage hat die verfügbaren Fördermittel für Photovoltaik in Köln vollständig aufgebraucht. Für 2026 stehen insgesamt acht Millionen Euro zur Verfügung, die durch die bis zum 27. September eingegangenen Anträge gebunden sind. Neue Förderanträge werden deshalb nicht mehr angenommen.

» Die Stadt Köln stoppt die Annahme neuer Anträge für ihre Photovoltaik-Förderprogramme. Die für 2026 bereitgestellten acht Millionen Euro sind durch die bereits eingegangenen Anträge vollständig gebunden.

Betroffen sind die Programme „Photovoltaik – klimafreundliches Wohnen in Köln“ und „Photovoltaik – klimafreundliches Arbeiten in Köln“. Seit dem Start der Förderung am 1. April 2022 wurden nach Angaben der Stadt mehr als 16.000 Anträge gestellt. Über 10.300 geförderte Vorhaben wurden bereits umgesetzt. Insgesamt zahlte die Stadt bislang mehr als 26,5 Millionen Euro an Zuschüssen aus.

Gefördert wurden unter anderem Steckersolargeräte, Photovoltaikanlagen und Batteriespeicher. Mit einem Anteil von mehr als 90 Prozent entfiel der überwiegende Teil der Anträge auf Photovoltaikanlagen.

Der Ausbau der Solarenergie hat in Köln in den vergangenen Jahren deutlich an Fahrt aufgenommen. Allein zwischen Januar und Ende August 2026 kamen 3.421 Anlagen mit einer Gesamtleistung von 10,81 Megawatt-Peak hinzu.

Wer bereits einen Antrag gestellt hat, muss trotz des Förderstopps nicht erneut tätig werden. Alle bis zum Stichtag eingegangenen Anträge werden nach Angaben der Stadt weiterhin schrittweise bearbeitet. Bereits bewilligte Zuschüsse können nach Umsetzung der jeweiligen Maßnahme innerhalb der im Bescheid genannten Fristen und Voraussetzungen abgerufen werden.

Eine Neuauflage der städtischen Förderung ist derzeit allerdings nicht vorgesehen. Als Grund nennt die Stadt die angespannte Haushaltslage. Damit endet vorerst ein Förderangebot, das seit 2022 zahlreiche private Investitionen in Solarenergie unterstützt hat. «


Quelle: Pressemitteilung der Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit - Sabine Wotzlaw vom 28. September 2026 / textuell aufbereitet mit Hilfe von Copilot (KI)

Weitere Artikel zum Thema Köln, die Sie auch interessieren könnten...

„Köstlich tröstlich“: Gemeinsam Trost und Zuwendung erfahren

Infoabend in Köln hilft bei der Berufswahl

„Der Apfel“: Absurdes Kammerspiel mit Witz und Tiefgang

42 neue Wohnungen in Longerich und Porz bezugsfertig

„Endlich wieder lachen“: Theaterabend über das Erbe Millowitschs