Veröffentlicht am: 15.10.2026 um 07:16 Uhr:

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Köln: Niedrigwasser legt Kampfmittel frei: Stadt Köln warnt vor gefährlichen Funden am Rheinufer

Der niedrige Rheinpegel sorgt derzeit dafür, dass am Kölner Rheinufer vermehrt Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg sichtbar werden. Die Stadt Köln appelliert eindringlich an die Bevölkerung, verdächtige Gegenstände nicht zu berühren und Funde umgehend zu melden.

» Die anhaltend niedrigen Wasserstände des Rheins bringen in Köln ein ernstzunehmendes Sicherheitsrisiko ans Tageslicht: Immer häufiger werden am Ufer und in trockengefallenen Bereichen des Flussbettes alte Kampfmittel entdeckt. Die Stadt Köln warnt deshalb vor den Gefahren und ruft zu besonderer Vorsicht auf.

Wie die Stadt mitteilt, mussten zwischen August und Anfang Oktober 2026 insgesamt 45 Einsätze wegen möglicher Kampfmittelfunde im Bereich des Rheins durchgeführt werden. Dabei wurden 53 verdächtige Gegenstände gemeldet oder aufgefunden. In 33 Fällen bestätigte sich der Verdacht, während sich 20 Objekte als ungefährlich erwiesen.

Zu den geborgenen Kampfmitteln gehörten unter anderem Spreng- und Brandbomben, Minen, Panzergranaten, Handgranaten sowie weitere Munitionsreste. Die meisten Funde konnten vom Kampfmittelbeseitigungsdienst Rheinland ohne größere Probleme gesichert und abtransportiert werden. Allerdings befanden sich darunter auch besonders gefährliche Blindgänger, die umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen erforderten. So machte Anfang August in Deutz eine zündfähige Fünf-Zentner-Bombe eine Evakuierung notwendig. Ende September musste in Rodenkirchen sogar eine Zehn-Zentner-Bombe entschärft werden.

Vor diesem Hintergrund rät die Stadt allen Menschen, die sich am Rhein aufhalten, bekannte und befestigte Wege nicht zu verlassen. Trockengefallene Bereiche des Flussbettes sollten nicht betreten werden. Verdächtige Gegenstände dürfen keinesfalls angefasst, bewegt oder eigenständig geborgen werden.

Wer einen möglichen Kampfmittelfund entdeckt, sollte ausreichend Abstand halten, andere Personen warnen und umgehend die Behörden informieren. Als Ansprechpartner stehen das Ordnungsamt der Stadt Köln unter der Telefonnummer 0221/221-32000 sowie die Polizei über den Notruf 110 zur Verfügung. Eine möglichst genaue Beschreibung des Fundortes erleichtert den Einsatzkräften die Arbeit.

Mit ihrer Warnung möchte die Stadt die Bevölkerung sensibilisieren, ohne unnötig zu beunruhigen. Werden die wichtigen Sicherheitsregeln beachtet und verdächtige Funde sofort gemeldet, können die zuständigen Stellen die Gefahrenlage professionell und zuverlässig bewältigen. «


Quelle: Pressemitteilung der Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit - Robert Baumanns vom 12. Oktober 2026 / textuell aufbereitet mit Hilfe von Copilot (KI)

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