Veröffentlicht am: 16.10.2026 um 19:01 Uhr:
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Köln: „FILM AB!“: Kölnisches Stadtmuseum feiert 130 Jahre Filmgeschichte
» Köln gehört zu den Geburtsorten des Kinos in Deutschland. An diese besondere Geschichte erinnert das Kölnische Stadtmuseum mit der neuen Präsentation „FILM AB! 130 Jahre Kino und Film in Köln“. Die multimediale Ausstellung im Open Space des Museumsfoyers ist bis zum 14. März 2027 zu sehen und lädt Besucherinnen und Besucher auf eine Zeitreise durch mehr als ein Jahrhundert Filmgeschichte ein.
Den Ausgangspunkt bildet ein historisches Ereignis: Am 20. April 1896 wurde am Augustinerplatz erstmals in Deutschland ein Filmprogramm vor zahlendem Publikum gezeigt. Möglich machte dies der „Cinématographe Lumière“, den der Kölner Schokoladenfabrikant Ludwig Stollwerck aus Frankreich nach Köln holte. Mit dem Erwerb der Deutschlandrechte erkannte er früh das Potenzial der neuen Technik und trug dazu bei, dass Köln eine besondere Rolle in der Entwicklung des Kinos einnahm.
Schon wenige Wochen später wurde die Stadt selbst zum Filmmotiv. Der französische Kameramann Charles Moisson hielt 1896 unter anderem den Kölner Dom, den Hauptbahnhof und Szenen aus dem städtischen Alltag in bewegten Bildern fest. Um die Jahrhundertwende entstanden die ersten Lichtspielhäuser, die in den 1950er- und frühen 1960er-Jahren ihre Blütezeit erlebten.
Die Ausstellung zeichnet diese Entwicklung anhand von elf Kurzfilmen und Filmausschnitten nach. Gezeigt werden historische Aufnahmen der Lumière-Brüder ebenso wie der Stummfilm-Krimi „Der Bettler vom Kölner Dom“ aus dem Jahr 1927, Dokumentationen aus der Fluxus-Bewegung der 1990er-Jahre und der Spielfilm „Köln 75“ aus dem Jahr 2024. Ergänzt werden die Filmausschnitte durch Fotografien von Orten, an denen die Kölnerinnen und Kölner seit mehr als einem Jahrhundert Filme erleben.
Darüber hinaus beleuchtet die Präsentation, wie sich Köln im Laufe der Jahrzehnte von einer frühen Kinostadt zu einer bedeutenden Fernseh- und Filmmetropole entwickelte. Die Vielseitigkeit der Stadt als Drehort und ihre Bedeutung für die Medienlandschaft bilden einen weiteren Schwerpunkt der Schau.
Begleitet wird „FILM AB!“ von einem umfangreichen Veranstaltungsprogramm. Geplant sind unter anderem Filmabende, ein Trickfilm-Workshop für Jugendliche sowie ein Kino-Quizabend für Einzelpersonen und Teams.
Mit der Ausstellung setzt das Kölnische Stadtmuseum seine Reihe kompakter Präsentationen im Open Space fort, die historische Themen mit aktuellen Fragestellungen verbinden. Der Besuch der Ausstellung ist kostenlos. «
Quelle: Pressemitteilung der Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit - Sabine Wotzlaw - vom 15. Oktober 2026 / textuell aufbereitet mit Hilfe von Copilot (KI)