Veröffentlicht am: 24.10.2026 um 13:26 Uhr:

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Köln: Jugendschutz in Köln: Testkäufe decken weiterhin zahlreiche Verstöße auf

Alkohol, Tabakwaren und E-Zigaretten gelangen in Köln noch immer zu häufig an Minderjährige. Die regelmäßigen Testkäufe von Stadt und Polizei zeigen eine weiterhin hohe Zahl von Verstößen gegen den Jugendschutz. Im Historischen Rathaus wurden nun engagierte Testkäuferinnen und Testkäufer für ihren Einsatz geehrt.

» Die Bilanz der Kölner Jugendschutzkontrollen fällt erneut alarmierend aus: Trotz regelmäßiger Kontrollen werden altersbeschränkte Produkte weiterhin häufig an Minderjährige verkauft. Seit Beginn der Testkaufaktionen wurden insgesamt 641 Verstöße gegen die gesetzlichen Jugendschutzbestimmungen festgestellt.

Allein im Jahr 2026 führten die Testkäuferinnen und Testkäufer gemeinsam mit den zuständigen Dienststellen bislang 547 Kontrollen durch. Dabei wurden 381 Verstöße registriert. Die Beanstandungsquote liegt damit weiterhin bei rund 70 Prozent.

Die Verstöße betrafen unter anderem den Verkauf von hochprozentigem Alkohol, Tabakwaren sowie teilweise illegalen E-Zigaretten. Darüber hinaus stießen die Kontrollteams bei ihren Einsätzen immer wieder auf weitere illegale Waren. Dazu gehörten unter anderem Lachgas, Betäubungs- und Arzneimittel, Hehlerware, gefälschte Markenprodukte sowie Waffen.

Im Rahmen einer Dankveranstaltung in der Piazzetta des Historischen Rathauses würdigten Oberbürgermeister Torsten Burmester und Polizeipräsident Johannes Hermanns das Engagement der jungen Testkäuferinnen und Testkäufer. Insgesamt 13 Beteiligte wurden für ihren Einsatz mit Urkunden ausgezeichnet.

Die Kontrollen finden derzeit regelmäßig jede Woche statt. Ziel ist es, Kioske und andere Verkaufsstellen gezielt darauf zu überprüfen, ob die gesetzlichen Altersgrenzen beim Verkauf bestimmter Produkte eingehalten werden. Gleichzeitig sollen Gewerbetreibende für ihre Verantwortung sensibilisiert werden.

Die Ergebnisse zeigen aus Sicht der Stadt und der Polizei, dass die Testkäufe weiterhin notwendig sind. Sie dienen nicht nur dazu, Verstöße aufzudecken, sondern auch den Verkauf altersbeschränkter Produkte an Minderjährige wirksam einzudämmen.

Um die Kontrollen weiter zu stärken, sollen künftig auch Fachoberschülerinnen und Fachoberschüler der Polizei die Testkaufaktionen unterstützen. Die regelmäßigen Überprüfungen werden nach Angaben der Stadt fortgesetzt, um den Jugendschutz konsequent durchzusetzen und Verstöße weiterhin zu verfolgen. «


Quelle: Pressemitteilung der Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit - Robert Baumanns vom 22. Oktober 2026 / textuell aufbereitet mit Hilfe von Copilot (KI)

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