Veröffentlicht am: 21.10.2026 um 20:03 Uhr:
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Köln: Severinsbrücke: Stadt bereitet umfassende Sanierung vor
» Die Severinsbrücke, eine der wichtigsten Rheinquerungen Kölns, steht vor einer umfassenden Sanierung. Um die notwendigen Maßnahmen fundiert vorbereiten zu können, legt die Stadt Köln den politischen Gremien im November 2026 einen Bedarfsfeststellungsbeschluss für die Beauftragung externer Gutachterleistungen vor.
Die zusätzlichen Untersuchungen sollen eine verlässliche Grundlage für die Planung der Gesamtinstandsetzung schaffen. Dazu gehören unter anderem Baugrundgutachten sowie materialtechnische Analysen. Sie ergänzen die bereits laufenden Prüfungen am Brückenbauwerk.
Ein wichtiger Baustein der Untersuchungen ist ein Monitoringsystem, das seit April 2026 an der Strombrücke installiert ist. Über einen Zeitraum von rund einem Jahr erfassen Sensoren das Verhalten der Konstruktion unter der täglichen Verkehrsbelastung. Erst nach Abschluss dieser Messungen und weiterer Analysen sollen belastbare Erkenntnisse darüber vorliegen, welche Maßnahmen an der Brücke erforderlich sind.
Schäden an Strombrücke und Rampen
Die Vorbereitungen gehen auf einen Ratsbeschluss aus dem Jahr 2019 zurück. Seit 2021 wird der gesamte Brückenzug im Rahmen einer umfangreichen statischen Nachrechnung untersucht.
Nach Angaben der Stadt wurden dabei sowohl an der Strombrücke über den Rhein als auch an den links- und rechtsrheinischen Brückenrampen altersbedingte Schäden und rechnerische Defizite festgestellt. Während die Untersuchungen der Strombrücke noch andauern, liegen für die Rampen bereits Ergebnisse vor.
Diese zeigen, dass eine vollständige Ertüchtigung der Rampen weder technisch noch wirtschaftlich sinnvoll wäre. Deshalb sollen die bestehenden Rampenkonstruktionen künftig durch Neubauten ersetzt werden.
Prägendes Bauwerk für Köln
Die Severinsbrücke verbindet seit ihrer Eröffnung im Jahr 1959 die Altstadt-Süd mit Deutz und gehört zu den markantesten Brückenbauwerken im Kölner Stadtbild. Als wichtige Verkehrsachse wird sie täglich von tausenden Fahrzeugen, Radfahrenden und Fußgängern genutzt.
Mit den nun vorgesehenen Gutachten schafft die Stadt die Voraussetzungen für die nächsten Planungsschritte. Auf Basis der gewonnenen Erkenntnisse sollen anschließend die Unterlagen für die Vergabe der Planungs- und Bauleistungen erstellt werden, die den Weg für die künftige Gesamtinstandsetzung der Brücke ebnen. «
Quelle: Pressemitteilung der Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit - Robert Baumanns vom 21. Oktober 2026 / textuell aufbereitet mit Hilfe von Copilot (KI)