Veröffentlicht am: 15.03.2022 um 01:45 Uhr:

Bundesregierung: Bundeskanzler Scholz hat mit dem russischen Präsidenten Putin telefoniert

Der Sprecher der Bundesregierung, Steffen Hebestreit, teilt mit:

» Bundeskanzler Olaf Scholz hat heute Nachmittag mit dem Präsidenten der Russischen Föderation, Wladimir Putin, telefoniert. Im Mittelpunkt des Gesprächs stand erneut die Lage in und um die Ukraine und der Aufmarsch russischer Truppen an der russisch-ukrainischen und belarussisch-ukrainischen Grenze. Präsident Putin informierte zudem über die heutige Sitzung des russischen Sicherheitsrats.

Bundeskanzler Scholz verurteilte Pläne in Russland, die so genannten Volksrepubliken Donesk und Luhansk als unabhängige Staaten anzuerkennen. Ein solcher Schritt stünde im krassen Widerspruch zu den Minsker Abkommen zur friedlichen Beilegung des Konflikts im Osten der Ukraine und wäre ein einseitiger Bruch dieser Vereinbarungen seitens Russland.

Der Bundeskanzler rief den Präsidenten der Russischen Föderation in dem Gespräch zur sofortigen Deeskalation und zum Rückzug der zusammengezogenen Kräfte von der Grenze zur Ukraine auf. Er unterstrich, dass es nun insbesondere im Osten der Ukraine gelte, den Waffenstillstand einzuhalten und Zeichen der Entspannung zu setzen. Russland stehe hier in einer besonderen Verantwortung.

Zur Stunde berät sich der Bundeskanzler mit den engsten Partnern, darunter Frankreichs Präsident Emmanuel Macon und dem Präsidenten der Ukraine, Wolodymr Selensky. «


Quelle: Pressemitteilung 61 des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung vom 21. Februar 2022

Weitere Artikel zum Thema Bundesregierung, die Sie auch interessieren könnten...

Rede von Bundespräsident Dr. Frank-Walter Steinmeier

Filmförderung des Bundes 2021 gefragt wie nie / Kulturstaatsministerin Roth:

Bundesregierung fördert vier Projekte zur Aufarbeitung des Nationalsozialismus / Kulturstaatsministerin Roth:

Rede von Bundespräsident Dr. Frank-Walter Steinmeier

Die Staatsministerin für Kultur und Medien, Claudia Roth, zum Sendeverbot der Deutschen Welle in Russland: „Lizenzrechtliche Probleme des Senders RT nicht für eine politische Reaktion missbrauchen“