Veröffentlicht am: 09.06.2024 um 18:56 Uhr:

Wirtschaft: Deutsche Post als Verlags-Killer?

Die Überschrift dieses Artikel ist ganz schön provokativ, oder? - Aber evtl. könnte die Deutsche Post auch eine gewisse Mitschuld am Verlags-Sterben im Bereich Zeitschriften haben.

Aber was ist passiert?

Am Samstag, dem 8. Juni 2024 habe ich den Briefkasten geöffnet und fand dort die neueste Ausgabe der WEBSITE BOOSTING vor. - Auf den ersten Blick war zu erkennen, dass diese nicht ganz unbeschadet von der Deutschen Post transportiert wurde. - Der untere Rand war nach oben gewölbt (s.u.)

Als ich dann die Zeitschrift aus dem Briefkasten zog, wurde meine Verärgerung aber noch größer, denn das Cover und einige Seiten waren mittig eingerissen und nach oben geklappt. (s.u.)

Ich würde gerne die Verantwortlichen der Deutschen Post fragen, ob Ihnen das Lesen solch einer Zeitschrift Spaß machen würde. - Zumal eine Ausgabe im Abo 10,33 Euro kostet.

Sprich, die Deutsche Post schuldet mir also eine unversehrte Ausgabe der WEBSITE BOOSTING - regulärer Preis 11,80 Euro im ausgesuchten Zeitschriften-Handel.

Und warum ist nun die Deutsche Post evtl. am Verlagshaus-Sterben mit Schuld? - Ganz einfach, wenn ich in Zukunft weiterhin beschädigte Ausgaben erhalten sollte, erwäge ich die Kündigung des Abos. Soweit so schlecht für mich... Aber auch für den Verlag, denn a) ist die Ausgabe im Zeitschriftenhandel teurer und b) gibt es nicht so viele Läden, in denen ich die Zeitschrift überhaupt erhalte.

Resultat: Der Verlag verliert mich als Kunden. - Ok, geschenkt, ich bin einer, aber wer sagt, dass andere unzufriedene Kunden - wegen der Leistungen der Deutschen Post (!!!) - nicht auch kündigen...

Als Dienstleister sollte die Deutsche Post sich einmal überlegen, wie man denn mit fremden Eigentum umgeht. Fehler passieren, aber dies ist nicht das erste Mal, dass die Zeitschrift beschädigt von der Deutschen Post ausgeliefert wurde.


WEBSITE BOOSTING #86
WEBSITE BOOSTING #86
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