Veröffentlicht am: 22.08.2025 um 09:00 Uhr:
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Wissen: Warum zertört der Kalikokrebs seine Umwelt?
» Die ursprünglich aus der Mississippi-Region stammenden, etwa neun Zentimeter langen Krebse wurden 1993 in Südwestdeutschland entdeckt. Sie vermehren sich viel schneller als unsere heimischen Krebsarten, ein einziges Weibchen legt bis zu 500 Eier ab. Kalikokrebse leben vor allem in Kleingewässern wie Teichen und Tümpeln, wo sie etwa die Bestände an Amphibien und Libellen vollständig vernichten. Die Krebse wandern dann über Land und suchen sich neue Gewässer. Selbst Wassertemperaturen bis 30 Grad, niedrige Sauerstoffgehalte und Trockenphasen stören sie nicht. «
Quelle: HÖRZU vom 14. Juni 2024