Veröffentlicht am: 14.07.2025 um 19:01 Uhr:
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Köln: Das virtuelle Museum Schnütgen
» Die von Grund auf erneuerte Sammlungspräsentation des Museum Schnütgen "Kunst erzählt. Neue Wege durch die Sammlung" ist nun auch für den virtuellen Besuch geöffnet – und zwar kostenfrei auf Deutsch und Englisch: https://schnuetgen-digital.de/rundgang
Zu rund 500 ausgestellten Objekten gibt es Informationen als Text und Bild, mehr als 100 Objekten sogar mehrsprachige Audiodateien. Vom Museumsfoyer direkt in die Museumskirche? Kein Problem – über eine interaktive Karte können sich Interessierte an jeden beliebigen Punkt des Museums versetzen. Dabei ist auch die Sonderausstellung "Licht in dunklen Zeiten. Mittelalterliche Glasmalerei aus dem Khanenko Museum in Kyjiw" (bis 12. April 2026) mit interaktiven Links zum digitalen Ausstellungskatalog integriert.
Das Museum mit Schwerpunkt "Kunst des Mittelalters" war im April 2020 das erste Kölner Museum, das seine Tore für virtuelle Besucher*innen öffnete. Die Triebfeder war damals die Schließung der Museen aufgrund der Corona-Pandemie. Das digitale Konzept hat sich bewährt: "Seit April 2020 hatten wir insgesamt mehr als 22.000 Menschen, die sich den Rundgang angesehen haben. Darum haben wir jetzt ein Update gemacht. Der neue Rundgang bietet noch mehr und leichter verständliche Information", so Dr. Moritz Woelk, Direktor des Museums.
Digitale Führungen und Barrierefreiheit
Das Museum leistet hiermit einen Beitrag zur Barrierefreiheit: Menschen mit Beeinträchtigungen, aber auch solche, für die eine Reise nach Köln schlicht zu weit ist, können sich von zu Hause aus das Museum ansehen. Das digitale Angebot kann und soll den realen Museumsbesuch und die Begegnung mit den jahrhundertealten Kunstwerken nicht ersetzen. Es kann aber als Anregung und zur Vorbereitung eines Besuchs verwendet werden. Die Abbildungen in den Zusatzinformationen stammen vom Rheinischen Bildarchiv und von Stephan Kube. «
Quelle: Pressemitteilung der Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit - Katja Reuter - vom 14. Juli 2025