Veröffentlicht am: 17.04.2026 um 11:55 Uhr:

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Köln: Verkehrs-Chaos in Köln-Mülheim: Sorge und Widerstand gegen Brückenrückbau

Wie der geplante Rückbau der Straßenbrücke „Am Flachsrosterweg“ das Veedel vor neue Herausforderungen stellt

» Anwohner besorgt: Droht Mülheim das nächste Verkehrs-Chaos?

Köln-Mülheim gilt als ein Stadtteil, der schon viele Belastungen durch Verkehrsmaßnahmen erlebt hat und bis heute nicht zur Ruhe kommt. Die jüngste Sperrung der Mülheimer Brücke sorgte erst vor Kurzem für große Aufregung – glücklicherweise war diese nur von kurzer Dauer. Nun steht dem Veedel ein weiteres, möglicherweise gravierendes Verkehrsproblem bevor: Der geplante Rückbau der Straßenbrücke „Am Flachsrosterweg“ bereitet den Anwohnern erhebliche Sorgen.

Der Widerstand in Köln-Höhenhaus und Mülheim wächst. Aus Sicht der betroffenen Bürger drohen massive Verkehrsprobleme und Sicherheitsrisiken. Nach den aktuellen Planungen der Stadtverwaltung soll die bestehende Brücke abgerissen und durch eine reine Fahrrad- und Fußgängerbrücke ersetzt werden. Dies würde bedeuten, dass der gesamte Individualverkehr künftig ausschließlich über die ohnehin schon stark ausgelastete Berliner Straße geführt werden müsste. Besonders in den Stoßzeiten kommt es dort bereits heute regelmäßig zu erheblichen Staus im Bereich Flachsrosterweg/Berliner Straße.

Übertölpeln Egerer und Co. die Nachbarn im Veedel?

Die Kritik der Anwohner ist deutlich: „Unsere Siedlung wäre praktisch nur noch über eine einzige Straße erreichbar“, äußert sich ein betroffener Bewohner anonym. „Das ist für die Größe des Gebiets nicht tragbar.“ Damit steht für viele die Frage im Raum, ob die Verantwortlichen im Mobilitätsdezernat – allen voran Ascan Egerer – die Interessen der Nachbarschaft ausreichend berücksichtigen.

Kritische Punkte und Bedenken der Anwohner:

  • Zusätzliche Belastung durch Pendlerverkehr: Die ohnehin komplexe Verkehrssituation durch Zebrastreifen, die Ausfahrt des REWE-Marktes, Vorfahrtsstraße, Radweg und Ampelschaltung würde sich weiter verschärfen.

  • Im Umfeld befinden sich mehrere Kitas, Schulen, ein Berufskolleg, Fußballplatz, Kirchen und ein Seniorenheim – eine erhöhte Verkehrsbelastung hätte direkte Auswirkungen auf die Sicherheit von Kindern, Senioren und anderen gefährdeten Gruppen.

  • Mögliche Verzögerungen für Feuerwehr und Polizei bei der Einfahrt in die Siedlung könnten im Notfall dramatische Folgen haben.

  • RTW-Einsätze erfolgen derzeit meist über die Brücke aus Stammheim kommend, eine Schließung würde Rettungszeiten verlängern.

  • Die Siedlungen Bruder-Klaus und Schönrath würden verkehrstechnisch voneinander sowie von wichtigen Einrichtungen wie Kitas, Schulen und Kirchen getrennt.

Die politische Dimension ist ebenfalls brisant: Die SPD und CDU in der Bezirksvertretung haben sich klar gegen die geplante Maßnahme ausgesprochen und fordern eine Brückenlösung, die zumindest einspurigen Individualverkehr zulässt. Die Sorge ist groß, dass das Mobilitätsdezernat über den Willen der Bürger und der Kommunalpolitik hinweg entscheidet.

Fazit: Kritischer Blick auf die Entwicklung

Ascan Egerer, seit 2022 Beigeordneter für Mobilität in Köln, und die Stadtverwaltung stehen angesichts der Proteste und Bedenken der Anwohner unter Druck. Die Entwicklung bleibt spannend – ob es gelingt, eine Lösung zu finden, die sowohl den Zielen der Verkehrswende als auch den berechtigten Interessen der Anwohner gerecht wird, ist derzeit unklar.
Für das Veedel stellt sich die zentrale Frage: Wird der geplante Brückenrückbau zum nächsten großen Verkehrschaos führen und das Miteinander im Stadtteil nachhaltig belasten?

Protest:
cdu.duennwald.hoehenhaus laden auf Instagram zur Kundgebung am Samstag, dem 18. April 2026 um 11 Uhr auf dem Spielplatz Am Flachsrosterweg (direkt neben der Brücke) ein... «


Quelle: Artikel auf https://www.koeln0221.de/anwohner-besorgt-droht-muelheim-das-naechste-verkehrs-chaos/ / textuell aufbereitet mit Hilfe von Copilot

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