Veröffentlicht am: 27.05.2026 um 18:29 Uhr:

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Reisen: Europas schönste Nationalparks - Peneda-Gerês

Intensive Naturerlebnisse in unberührter Wildnis: In diesen geschützten Oasen wird Urlaub zum Abenteuer - diesmal: Peneda-Gerês - Portugiesisches Bergparadies

» Im Norden Portugals, nahe der spanischen Grenze, breitet sich eine Landschaft aus, die in ihrer Vielfalt überrascht: grüne Wälder wechseln sich mit schroffen Bergen und tief eingeschnittenen Tälern ab, dazwischen liegen urige Dörfer aus Granit, in denen traditionelle Lebensweisen bis heute spürbar sind. Hier befindet sich der einzige Nationalpark des Landes, der als Paradebeispiel für wilde, weitgehend ursprüngliche Natur gilt. Steile Hänge und felsige Höhenzüge verleihen der Region stellenweise ein fast alpines Gepräge, während klare Flüsse und Stauseen für Farbtupfer inmitten des satten Grüns sorgen.

Der Park ist ein Rückzugsraum für zahlreiche Tierarten und zählt zu den wenigen Gegenden auf der Iberischen Halbinsel, in denen noch iberische Wölfe leben. Mit etwas Glück und Geduld lassen sie sich in der Abgeschiedenheit der Berge erahnen, wenn auch meist nur durch Spuren oder Heulen. Weitaus häufiger begegnet man den Garrano-Ponys, kleinen, robusten Wildpferden, die frei durch die Landschaft ziehen und ein eindrucksvolles Bild von ursprünglicher Tierhaltung vermitteln. Diese Tiere prägen das Landschaftsbild ebenso wie die alten Eichen-, Kastanien- und Kiefernwälder, die weite Teile des Nationalparks bedecken.

Für Wanderer ist die Region ein Paradies. Ein dichtes Netz an Wegen führt durch Bergdörfer, entlang alter Römerstraßen und hinauf zu Aussichtspunkten, von denen sich weite Blicke über Wälder, Täler und Stauseen eröffnen. Immer wieder trifft man dabei auf kleine Siedlungen, deren steinerne Häuser sich harmonisch in die Natur einfügen und von einer jahrhundertealten Verbindung zwischen Mensch und Landschaft erzählen.

Auch Wasser spielt eine wichtige Rolle im Nationalpark. Der Caniçada-Stausee bildet einen reizvollen Kontrast zu den zerklüfteten Bergen und lädt zu aktiven Pausen ein. Hier können Besucher mit dem Kanu unterwegs sein oder beim Stand-up-Paddeln die Umgebung aus einer ruhigen, neuen Perspektive erleben. So verbindet der Nationalpark auf besondere Weise wilde Natur, stilles Kulturerbe und vielfältige Möglichkeiten, die Landschaft aktiv zu entdecken.

Info: visitportugal.com, natural.pt «


Quelle: HÖRZU vom 27. Juni 2025 / textuell aufbereitet mit Hilfe von Copilot

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