Veröffentlicht am: 08.07.2026 um 07:19 Uhr:
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Gesundheit: Warum ist Omega-3 gut fürs Gehirn?
» Nur zwei Prozent unseres Körpergewichts entfallen auf das Gehirn - und doch verbraucht es rund 20 Prozent unserer täglichen Energie. Kein Wunder, denn es versorgt rund 100 Milliarden Nervenzellen, die permanent miteinander kommunizieren.
Hierbei spielen Omega-3-Fettsäuren eine zentrale Rolle: Die ungesättigten Fettsäuren, insbesondere DHA (Docosahexaensäure) und EPA (Eicosapentaensäure), sind wichtige Bausteine der Zellmembranen im Gehirn. Sie halten diese elastisch und fördern so die Signalübertragung zwischen den Nerven (Neuronen). Zudem unterstützen sie die Neubildung von Nervenzellen - bedeutsam für Lernfähigkeit, Gedächtnis und Konzentrationsvermögen. Darüber hinaus wirken Omega-3-Fettsäuren regulierend auf die sogenannten Neurotransmitter Dopamin und Serotonin. Diese Botenstoffe beeinflussen unsere Stimmung, Motivation und emotionale Stabilität.
Unser Körper muss diese guten Fettsäuren über die Nahrung aufnehmen. Sie stecken vor allem in fettreichen Fischen. Wer aber Lachs, Hering & Co. nicht mag oder Veganer ist, kann die Zufuhr mit hochwertigen Nahrungsergänzungsmitteln gezielt unterstützen. Aber auch pflanzliche Quellen, darunter Leinöl, Walnüsse, Avocado und grünes Blattgemüse, liefern die wertvollen Stoffe fürs Gehirn. «
Quelle: HÖRZU vom 14. November 2025