Veröffentlicht am: 15.07.2026 um 19:47 Uhr:

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Gedanken: Motor laufen lassen statt abschalten? Warum teure Spritpreise das Warten im Auto noch unsinniger machen

Während der Kollege noch schnell im Discounter ein paar Besorgungen macht, bleibt mancher Autofahrer lieber im Wagen sitzen und lässt den Motor laufen. Doch gerade bei hohen Kraftstoffpreisen stellt sich die Frage: Lohnt sich das überhaupt? Ein Blick auf Verbrauch, Kosten und Umwelt zeigt, warum unnötiges Leerlaufen meist keine gute Idee ist.

» Wer kennt die Situation nicht? Der gemeinsame Einkauf ist fast erledigt, doch ein Kollege möchte noch schnell „nur kurz“ in den Discounter. Währenddessen bleibt der Fahrer im Auto sitzen – und der Motor läuft weiter. Schließlich möchte man es warm oder kühl haben und nicht ständig neu starten müssen. Doch macht das angesichts steigender Spritpreise überhaupt Sinn?

Die kurze Antwort lautet: In den meisten Fällen nein.

Auch im Stand verbraucht der Motor Kraftstoff

Ein weit verbreiteter Irrtum ist, dass ein Fahrzeug im Leerlauf kaum Kraftstoff benötigt. Tatsächlich verbrennt der Motor jedoch kontinuierlich Kraftstoff, obwohl kein einziger Kilometer zurückgelegt wird. Je nach Fahrzeugtyp, Motorgröße und eingeschalteten Verbrauchern wie Klimaanlage oder Heizung kann sich der Verbrauch im Stand durchaus bemerkbar machen.

Besonders ärgerlich: Das Geld wird buchstäblich verbrannt, ohne dass ein praktischer Nutzen entsteht. Während man im Verkehr zumindest Strecke gewinnt, produziert ein laufender Motor auf dem Parkplatz lediglich Kosten und Emissionen.

Moderne Motoren sind auf häufiges Starten ausgelegt

Ein weiteres Argument für das Weiterlaufenlassen lautet oft: „Das ständige Anlassen kostet doch mehr Sprit.“ Tatsächlich benötigen moderne Fahrzeuge für den Startvorgang nur sehr geringe Kraftstoffmengen. Bereits nach kurzer Zeit übersteigt der Verbrauch im Leerlauf die Kraftstoffmenge, die für einen Neustart erforderlich wäre.

Aus diesem Grund sind viele Fahrzeuge heute mit Start-Stopp-Systemen ausgestattet. Die Hersteller haben diese Technik nicht entwickelt, um Fahrer zu ärgern, sondern um Kraftstoffverbrauch und Emissionen zu reduzieren.

Hohe Spritpreise verschärfen den Effekt

Steigen die Preise an der Zapfsäule, wird jeder unnötig verbrauchte Tropfen Kraftstoff teurer. Was bei niedrigen Preisen kaum auffällt, summiert sich über Wochen und Monate zu einem spürbaren Betrag. Wer regelmäßig vor Supermärkten, Schulen, Bahnhöfen oder Firmenparkplätzen minutenlang den Motor laufen lässt, verschenkt Jahr für Jahr bares Geld.

Gerade in Zeiten hoher Energiekosten lohnt es sich, auf Gewohnheiten zu achten, die Verbrauch verursachen, ohne einen echten Mehrwert zu bieten.

Umwelt und Nachbarschaft profitieren ebenfalls

Neben den Kosten gibt es weitere Gründe, den Motor abzuschalten. Im Leerlauf entstehen unnötige Abgase und Lärm, die insbesondere auf Parkplätzen, in Wohngebieten oder vor Schulen als störend empfunden werden können. Wer den Motor abstellt, reduziert seinen ökologischen Fußabdruck und trägt zu einer angenehmeren Umgebung bei.

Fazit

Wer auf jemanden wartet, der noch schnell im Discounter einkauft, fährt in der Regel besser damit, den Motor auszuschalten. Moderne Fahrzeuge verkraften häufige Startvorgänge problemlos, während unnötiger Leerlauf Kraftstoff verbraucht, Geld kostet und die Umwelt belastet. Gerade bei hohen Spritpreisen gilt daher mehr denn je: Stillstand sollte nicht automatisch laufenden Motor bedeuten. «


Quelle: FJL mit Hilfe von Copilot - vom 15. Juli 2026

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