Veröffentlicht am: 31.07.2026 um 20:12 Uhr:
ca. 4 Minute(n) Lesezeit
Computerspiele/-games: „Looking for Fael“ ab sofort erhältlich: Surreales Puzzle-Abenteuer schickt Spieler in ein Labyrinth der Realitäten

» Auf der Suche nach einem verschwundenen Mitbewohner
Was zunächst wie eine kuriose Nachricht klingt, entwickelt sich schnell zu einem verstörenden Mysterium: Der Mitbewohner Fael hinterlässt eine Nachricht, in der er erklärt, sich in seiner eigenen Wohnung verirrt zu haben. Kurz darauf findet sich der Spieler selbst in einer völlig veränderten Umgebung wieder. Die vertrauten Räume sind verschwunden und haben einem surrealen Labyrinth aus Türen, Fluren und seltsamen Wohnungen Platz gemacht.
In Looking for Fael begeben sich Spieler auf die Suche nach dem titelgebenden Mitbewohner und erkunden eine Welt, in der jede neue Tür in eine andere Realität führen kann. Begleitet von Faels Stimme und einer geheimnisvollen Retro-Spielkonsole gilt es, die Spuren seines Verschwindens zu entschlüsseln.
Rätsel statt Kampf
Im Mittelpunkt des Adventures stehen anspruchsvolle Denkaufgaben und Erkundung. Jede Wohnung innerhalb des Labyrinths folgt ihren eigenen Regeln und präsentiert neue Rätselmechaniken. Dabei setzt das Spiel bewusst auf die Neugier und Beobachtungsgabe der Spieler.
Besonders interessant: Die verschiedenen Bereiche sind eng miteinander verknüpft. Aktionen in einem Raum können Auswirkungen auf andere Orte haben und eröffnen neue Lösungswege. Dadurch entsteht ein komplexes Netzwerk aus Zusammenhängen, das nach und nach entschlüsselt werden muss.
Die Entwickler beschreiben das Spiel als eine Art immersives Escape-Game, in dem Logik, Experimentierfreude und Aufmerksamkeit der Schlüssel zum Fortschritt sind.
Das Game Leaf als zentrales Werkzeug
Eine wichtige Rolle spielt das sogenannte Game Leaf, eine tragbare Spielkonsole im Stil der 1990er Jahre. Mit ihr lösen Spieler Minispiele und zusätzliche Rätsel, die wiederum neue Bereiche des Labyrinths zugänglich machen.
Das Game Leaf dient nicht nur als Werkzeug für den Spielfortschritt, sondern auch als nostalgische Hommage an die Handheld-Konsolen vergangener Jahrzehnte. Die verschiedenen Minispiele sind direkt in die Spielwelt integriert und bilden einen wichtigen Bestandteil der Geschichte.
Zwischen Wohnzimmer, Dschungel und Labor
Die Welt von Looking for Fael lebt von ihrer Vielfalt. Spieler durchstreifen nicht nur scheinbar gewöhnliche Wohnräume, sondern auch von Pflanzen überwucherte Bereiche, Kinos, Labore und zahlreiche weitere ungewöhnliche Orte.
Verantwortlich für den markanten Stil ist der Comiczeichner Benoît „Beloup“ Leloup. Seine fantasievoll gestalteten Umgebungen spiegeln die Persönlichkeit des verschwundenen Fael wider und sind voller kultureller Anspielungen, kurioser Maschinen und überraschender Details.
Geheimnisse, Einsamkeit und eine rätselhafte Geschichte
Obwohl Looking for Fael kein Horrorspiel sein möchte, erzeugt die ständige Einsamkeit innerhalb des Labyrinths eine latente Spannung. Die mysteriösen Nachrichten von Fael werfen immer neue Fragen auf und treiben die Handlung voran.
Was ist wirklich mit ihm passiert? Wie konnte jemand in seiner eigenen Wohnung verschwinden? Und wie tief muss man in die verschiedenen Realitäten eintauchen, um die Wahrheit ans Licht zu bringen?
Diese Fragen bilden den erzählerischen Kern des Spiels und verleihen dem Puzzle-Abenteuer eine geheimnisvolle Atmosphäre, die bis zum Ende fesseln soll.
Französische Entwickler und ARTE als Publisher
Entwickelt wurde Looking for Fael von den französischen Studios Swing Swing Submarine und La Poule Noire. Swing Swing Submarine ist vor allem für Titel wie Blocks That Matter und Seasons After Fall bekannt und spezialisiert sich auf narrative Abenteuer-, Puzzle- und Erkundungsspiele.
Als Publisher fungiert ARTE, der europäische Kultursender, der seit mehr als zehn Jahren unabhängige und autorenorientierte Videospiele unterstützt. Zu den bisherigen Veröffentlichungen zählen unter anderem Type:Rider, Bury Me, My Love, Vectronom, Gloomy Eyes und 30 Birds.
Mit Looking for Fael erweitert ARTE sein Portfolio um ein weiteres ungewöhnliches Abenteuer, das Spieler in eine ebenso faszinierende wie verwirrende Welt einlädt. «
Quelle: Pressemitteilung von Sarah Schindler - PR Consultant GSA für ARTE - vom 16. Juli 2026 / textuell aufbereitet mit Hilfe von Copilot