Veröffentlicht am: 25.08.2026 um 19:44 Uhr:
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gamescom: Nicht nur reden. Machen! - Auf der Gamescom Lebensretter von morgen finden

» Fünf Minuten, die Leben retten können
Zwischen den neuesten Games, Technik-Trends und Entertainment-Highlights setzt die Deutsche Stammzellspenderdatei (DSD) auf der Gamescom 2026 ein wichtiges Zeichen. Die gemeinnützige Organisation ist in Halle 1.1 am Stand F50 vertreten und lädt Besucher dazu ein, sich über die Stammzellspende zu informieren und sich direkt registrieren zu lassen.
Der Registrierungsprozess ist unkompliziert: Nach einer kurzen Online-Anmeldung genügt ein Wangenabstrich, um in die Spenderdatei aufgenommen zu werden. Wer es nicht zur Messe schafft, kann sich auch online unter www.registrieredich.com registrieren lassen.
Junge Erwachsene besonders gefragt
Grundsätzlich können sich Menschen zwischen 17 und 50 Jahren als Stammzellspender registrieren lassen. Besonders wichtig für die weltweiten Spenderdateien sind jedoch junge Erwachsene im Alter von 17 bis 35 Jahren. Deshalb richtet die DSD einen klaren Appell an diese Altersgruppe: Nur wenige Minuten Aufwand können später entscheidend sein, wenn ein passender Spender für einen erkrankten Menschen gesucht wird.
Warum jede Registrierung zählt
Blutkrebs ist eine Erkrankung, die weltweit viele Menschen betrifft. Alle 27 Sekunden erhält ein Mensch die Diagnose Blutkrebs. Für zahlreiche Betroffene ist eine Stammzellspende die einzige Hoffnung auf Heilung.
Die Suche nach einem passenden Spender ist allerdings komplex. Die Gewebemerkmale von Spender und Empfänger müssen in vielen Faktoren übereinstimmen. Während nur etwa 30 Prozent der passenden Spender innerhalb der Familie gefunden werden, stammen rund 70 Prozent aus nationalen und internationalen Spenderdateien. Jede neue Registrierung erhöht daher die Chancen, für Patienten weltweit einen geeigneten Lebensretter zu finden.
Registrierung bedeutet nicht sofortige Spende
Wer sich registriert, verpflichtet sich nicht automatisch zu einer späteren Spende. Zunächst werden die Gewebemerkmale erfasst und gespeichert. Erst wenn ein möglicher Match mit einem Patienten gefunden wird, folgen weitere Untersuchungen. Erst danach wird entschieden, ob eine Stammzellspende tatsächlich infrage kommt.
Seit mehr als drei Jahrzehnten im Einsatz
Die Deutsche Stammzellspenderdatei (DSD) mit Sitz in Dessau-Roßlau engagiert sich seit 1992 für die Gewinnung, Betreuung und Begleitung freiwilliger Stammzellspender. Zudem führt und pflegt sie ihre Spenderdatei in Zusammenarbeit mit dem Zentralen Knochenmark-Register Deutschland (ZKRD).
Seit ihrer Gründung hat die DSD nach eigenen Angaben knapp 3.200 tatsächliche Stammzellspenden vermittelt und damit Patienten auf der ganzen Welt eine neue Chance auf Leben ermöglicht. Die Registrierung neuer Spender wird durch Spenden finanziert, weshalb die Organisation auf Unterstützung angewiesen ist.
Für die Gamescom-Besucher lautet die Botschaft deshalb klar: Nicht nur reden. Machen. Denn vielleicht genügt ein Wangenabstrich, um irgendwann ein Leben zu retten. «
Quelle: Pressemitteilung der Deutsche Stammzellspenderdatei (DSD) gemeinnützige Gesellschaft mbH vom 11. August 2026 / textuell aufbereitet mit Hilfe von Copilot