Veröffentlicht am: 26.08.2026 um 17:21 Uhr:

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Denkmalschutz: Bronzeplakette für Apostelkirche in Münster

Zur Erinnerung an die private Förderung


Apostelkirche in Münster | Quelle: Deutsche Stiftung Denkmalschutz
» Die Apostelkirche in Münster hat eine besondere Auszeichnung erhalten: Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) überreichte der evangelischen Kirche eine Bronzetafel als sichtbares Zeichen der erfolgreichen privaten Denkmalförderung. Mit Unterstützung zahlreicher Spenderinnen und Spender sowie der GlücksSpirale konnten umfangreiche Restaurierungs- und Malerarbeiten am historischen Gotteshaus realisiert werden.

Im Rahmen eines Pressetermins am 19. August überreichte Sigrid Karliczek, Ortskuratorin Münster der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, eine Bronzetafel an Kerstin Schütz, Pfarrerin der Apostelkirche in Münster. Die Plakette mit der Aufschrift „Gefördert durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz mit Hilfe der GlücksSpirale“ erinnert dauerhaft an das Engagement privater Förderinnen und Förderer für den Erhalt bedeutender Baudenkmäler. Gleichzeitig soll sie dazu ermutigen, auch künftig Denkmalprojekte zu unterstützen.

An der Übergabe nahm auch Michael Schulze-Erdel von WestLotto teil. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz hatte Restaurierungs- und Malerarbeiten an der Apostelkirche mit insgesamt 150.000 Euro unterstützt. Die Fördermittel stammten aus privaten Spenden sowie den Erträgen der GlücksSpirale, der Soziallotterie von Lotto.

Die Apostelkirche befindet sich im nördlichen Teil der historischen Altstadt von Münster und zählt zu den bedeutenden Sakralbauten der Stadt. Die gotische Hallenkirche entstand in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts als Klosterkirche der Franziskaner-Minoriten. Im 16. und 17. Jahrhundert wurde der Bau um die beiden Westjoche und das nördliche Seitenschiff erweitert.

Mit der Säkularisierung und der Aufhebung des Klosters zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde die Kirche zunächst profaniert. Da die preußische Militärgemeinde eine evangelische Kirche benötigte, wurde das Gotteshaus nach Plänen von Karl Friedrich Schinkel restauriert und 1822 neu eingeweiht. Seit 1922 trägt es den Namen Apostelkirche.

Heute präsentiert sich die Kirche als dreischiffige gotische Hallenkirche aus Werkstein und Ziegelmauerwerk mit eingezogenem Chor und hohen Maßwerkfenstern. Nach schweren Schäden im Zweiten Weltkrieg wurde der Wiederaufbau 1960 abgeschlossen. Zur Ausstattung gehören die farbigen Chorfenster nach Entwürfen von Paul Weigmann und Hubert Spierling, Werke des Künstlers Gerhard Bücker sowie die 1968 von der Göttinger Firma Paul Ott erbaute Orgel.

Mit der Apostelkirche gehört ein weiteres bedeutendes Kulturdenkmal zu den Förderprojekten der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Allein in Nordrhein-Westfalen konnte die Stiftung dank privater Spenden und der Mittel aus der GlücksSpirale bislang mehr als 890 Denkmale fördern und damit einen wichtigen Beitrag zum Erhalt des kulturellen Erbes leisten. «


Quelle: Pressemitteilung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz vom 12. August 2026 / textuell aufbereitet mit Hilfe von Copilot

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