Veröffentlicht am: 03.09.2026 um 19:09 Uhr:
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gamescom: gamescom congress 2026 bricht Rekorde: Bundespräsident Steinmeier setzt starkes Zeichen für Games und Demokratie

» Rekordbeteiligung auf dem gamescom congress 2026
Am 27. August 2026 öffnete der gamescom congress im Rahmen der gamescom seine Tore und präsentierte das bislang umfangreichste Programm der Veranstaltungsreihe. Auf insgesamt acht Bühnen fanden 85 Programmpunkte mit 165 Sprecherinnen und Sprechern aus aller Welt statt.
Mehr als 1.100 Teilnehmende aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft, Bildung, Medien und der Games-Branche sorgten für einen neuen Besucherrekord und unterstrichen die wachsende Bedeutung der Veranstaltung als zentrale Dialogplattform rund um digitale Spiele und deren gesellschaftliche Potenziale.
Historischer Besuch des Bundespräsidenten
Für besondere Aufmerksamkeit sorgte der erstmalige Besuch eines deutschen Bundespräsidenten beim gamescom congress. Frank-Walter Steinmeier eröffnete die Konferenz und würdigte in seiner Rede die kulturelle und gesellschaftliche Bedeutung digitaler Spiele.
Er betonte, dass Games längst ein relevanter Bestandteil der modernen Kultur geworden seien und einen wichtigen Beitrag zur Demokratie leisten könnten. Gleichzeitig hob er hervor, dass digitale Spiele Menschen zusammenbringen und neue Perspektiven auf gesellschaftliche Herausforderungen eröffnen können.
Demokratie als zentrales Leitthema
Unter dem Motto „Spielfeld Demokratie“ diskutierten Fachleute aus unterschiedlichen Bereichen darüber, wie Games demokratische Prozesse unterstützen und gesellschaftliche Teilhabe fördern können.
Die Gespräche drehten sich unter anderem um die Frage, wie digitale Spiele demokratische Erfahrungsräume schaffen, kritisches Denken fördern und Menschen unterschiedlicher Hintergründe miteinander verbinden können.
Beteiligte kamen dabei nicht nur aus der Games-Branche. Auch Vertreter internationaler Organisationen wie Europol, das Rote Kreuz und die Vereinten Nationen brachten ihre Perspektiven in die Diskussionen ein.
Games als Werkzeug für Bildung und Gesellschaft
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem Thema „Der Games-Effekt“, bei dem die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten digitaler Spiele beleuchtet wurden.
Diskutiert wurden unter anderem:
- Der Einsatz von Games in Bildung und Wissensvermittlung
- Digitale Erinnerungskultur und neue Formen des historischen Lernens
- Prävention von Cyberkriminalität an Schulen
- Unterstützung von Menschen mit Fluchterfahrung
- Inklusive Spielentwicklung
- Zukunftsperspektiven für den europäischen Games-Markt
Zudem standen aktuelle Entwicklungen rund um künstliche Intelligenz im Fokus. Experten diskutierten sowohl die kreativen Chancen als auch die Herausforderungen, die KI für die Games-Entwicklung und den Berufseinstieg in die Branche mit sich bringt.
Internationale Expertise aus Wissenschaft und Industrie
Zu den Teilnehmenden gehörten Vertreter renommierter Unternehmen, Studios und Forschungseinrichtungen. Dazu zählten unter anderem Razer, Paintbucket Games, remote control productions und ROTxBLAU.
Auch Wissenschaftler verschiedener Institutionen präsentierten aktuelle Forschungsergebnisse, darunter Experten der Pädagogischen Hochschule Freiburg, des Instituts für Demokratie und Zivilgesellschaft in Jena sowie des Paderborner Bildungszentrums für informationsverarbeitende Berufe.
Games als Zukunftsmedium
Sowohl die Veranstalter von Koelnmesse als auch der game – Verband der deutschen Games-Branche zogen ein positives Fazit. Die Rekordzahlen und die prominente politische Aufmerksamkeit zeigen, dass digitale Spiele längst weit über reine Unterhaltung hinausgehen.
Der gamescom congress 2026 verdeutlichte eindrucksvoll, wie Games heute als Werkzeuge für Bildung, gesellschaftlichen Dialog, Forschung und kulturellen Austausch verstanden werden. Mit dem Rekordbesuch und der Unterstützung auf höchster politischer Ebene hat die Veranstaltung ihre Rolle als weltweit führende Konferenz zu den Potenzialen von Games weiter ausgebaut.
Der diesjährige Kongress machte damit deutlich, dass Games nicht nur ein bedeutender Wirtschaftsfaktor sind, sondern zunehmend auch als Impulsgeber für die wichtigen gesellschaftlichen Themen unserer Zeit wahrgenommen werden. «
Quelle: Pressemitteilung der koelnmesse vom 28. August 2026 / textuell aufbereitet mit Hilfe von Copilot