Veröffentlicht am: 12.09.2026 um 13:53 Uhr:

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Köln: Unterstützungskonstruktionen für die Zoobrücke: Köln plant Millioneninvestition

Die Stadt Köln will die Zoobrücke mit zusätzlichen Unterstützungskonstruktionen sichern und ihre Lebensdauer verlängern. Geplant sind umfangreiche Arbeiten an den Auf- und Abfahrtsrampen auf beiden Rheinseiten. Die Maßnahmen sollen Ende 2026 beginnen, rund 18 Monate dauern und etwa 25 Millionen Euro kosten.


Darstellung der Abschnitte der Kölner Zoobrücke | Quelle: Stadt Köln
» Stadt bringt Baubeschluss auf den Weg

Die Stadt Köln treibt die Sicherung der Zoobrücke weiter voran. Am 14. September 2026 wird die Verwaltung eine Beschlussvorlage für den Einbau neuer Unterstützungskonstruktionen in den politischen Gremienlauf einbringen. Über das Vorhaben berät der Mobilitätsausschuss des Rates am 22. September.

Die geplanten Bauarbeiten betreffen die Auf- und Abfahrtsrampen auf beiden Rheinseiten. Ziel ist es, bestehende Schwachstellen zu beseitigen und die Nutzungsdauer wichtiger Teile des insgesamt rund 2,6 Kilometer langen Brückenzugs zu verlängern.

Schwachstellen sollen frühzeitig behoben werden

Die neuen Maßnahmen sind Teil eines umfassenden Sicherungsprogramms, das die Stadt bereits im Frühjahr 2026 angekündigt hatte. Noch bevor die eigentliche Generalinstandsetzung der Zoobrücke beginnt, werden besonders kritische Bereiche schrittweise verstärkt.

Bereits umgesetzt wurden unter anderem Arbeiten an der Entwässerung, Teilen der Fahrbahnbeläge sowie an der innenliegenden Beleuchtung. Nun rücken die Rampenbauwerke in den Fokus.

Anfälliger Spannstahl erfordert zusätzliche Verstärkungen

Hintergrund der Arbeiten sind konstruktive Besonderheiten und Materialschwächen an einzelnen Brückenteilen. Betroffen sind insbesondere die Teilbauwerke Z1 auf der linksrheinischen Seite sowie D auf der rechtsrheinischen Seite.

Dort wurde Spannstahl verbaut, der als anfällig für sogenannte Spannungsrisskorrosion gilt. Diese Form der Materialschädigung kann im schlimmsten Fall zu plötzlich auftretenden Schäden an der Konstruktion führen. Um diesem Risiko vorzubeugen, sollen umfangreiche statische Verstärkungen eingebaut werden.

Nach Angaben der Stadt sind dafür erhebliche bauliche Eingriffe notwendig, um die langfristige Sicherheit der Bauwerke zu gewährleisten.

Verkehr soll weitgehend weiterfließen

Für Autofahrer gibt es eine gute Nachricht: Die Arbeiten werden überwiegend unterhalb der Brücke durchgeführt. Deshalb rechnet die Stadt derzeit nicht mit größeren Auswirkungen auf den Verkehr auf den Hauptrampen.

Lediglich in einzelnen Bauphasen könnten zeitweise Fahrspuren oder Auffahrten eingeschränkt werden. Größere Sperrungen sind nach aktuellem Stand jedoch nicht vorgesehen.

Bauzeit von 18 Monaten geplant

Vorbehaltlich der Vergabe der Bauleistungen soll das Projekt im vierten Quartal 2026 starten. Die Bauzeit wird auf etwa 18 Monate geschätzt. Für die Verstärkungsmaßnahmen kalkuliert die Stadt Köln Kosten von rund 25 Millionen Euro.

Zoobrücke wird erst nach 2040 grundlegend saniert

Die aktuellen Arbeiten sind nicht mit der späteren Generalinstandsetzung der Zoobrücke zu verwechseln. Diese ist in der langfristigen Brückenstrategie der Stadt erst nach 2040 vorgesehen.

Zunächst steht die Fertigstellung der Sanierung der Mülheimer Brücke an, die bis zum Ende der 2020er Jahre abgeschlossen werden soll. Anschließend folgen die Severinsbrücke zwischen etwa 2030 und 2035 sowie die Deutzer Brücke zwischen etwa 2036 und 2040. Erst danach soll die Zoobrücke umfassend modernisiert werden.

Mit den nun geplanten Unterstützungskonstruktionen will die Stadt sicherstellen, dass die wichtige Rheinquerung bis dahin zuverlässig und sicher genutzt werden kann. Die Zoobrücke zählt zu den bedeutendsten Verkehrsverbindungen Kölns und wird täglich von tausenden Fahrzeugen genutzt. «


Quelle: Pressemitteilung der Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit - Robert Baumanns - vom 10. September 2026 / textuell aufbereitet mit Hilfe von Copilot (KI)

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