Veröffentlicht am: 24.09.2026 um 05:15 Uhr:

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Spam und Co.: Angeblicher Millionen-Deal bei „Die Höhle der Löwen“: Vorsicht vor dubioser Potenzmittel-Mail

Eine Werbe-Mail verspricht einen historischen Millionen-Deal, prominente Unterstützer und spektakuläre Erfolge eines angeblichen Potenzmittels namens „TestoHim+“. Doch zentrale Aussagen der Nachricht sind nicht belegt. Mehrere typische Warnsignale sprechen dafür, Links und Gesundheitsversprechen mit großer Vorsicht zu behandeln.

» Spektakuläre Geschichte soll Vertrauen schaffen

Die Mail behauptet, zwei Chemikerinnen namens Anna und Janina hätten in „Die Höhle der Löwen“ mit „TestoHim+“ eine Investition von 2,5 Millionen Dollar erhalten. Alle sechs Juroren sollen sich daran beteiligt haben.

Ein Abgleich mit einer aktuellen Übersicht der Produkte aus den 2026er Sendungen liefert für „TestoHim+“ jedoch keinen entsprechenden Treffer. Auch eine weitere aktuelle Übersicht führt für 2026 andere Start-ups und Deals auf.

Das allein beweist noch nicht abschließend, dass jede Aussage der Mail falsch ist. Die außergewöhnliche Geschichte sollte aber nicht ungeprüft als Tatsache übernommen werden.

Auffällige Gesundheitsversprechen

Besonders kritisch sind die medizinisch klingenden Aussagen. Die Nachricht behauptet unter anderem eine „185-fach bessere Bioverfügbarkeit“ sowie eine Erfolgsquote von 97 Prozent. Belege oder nachvollziehbare Angaben zu den angeblichen Untersuchungen werden in der vorliegenden Mail jedoch nicht geliefert.

Auch die werbliche Verbindung mit dem Namen des Schauspielers Daniel Brühl wird ohne überprüfbaren Nachweis präsentiert.

Zeitdruck gehört zur Werbestrategie

Zusätzlich erzeugt die Nachricht künstliche Dringlichkeit: Ein angebliches „Sonderkontingent“ sei wegen des großen Ansturms streng limitiert. Der Verkaufslink führt dabei nicht erkennbar auf eine offizielle Seite der Fernsehsendung, sondern auf eine Datei unter storage.googleapis.com.

Die Kombination aus prominenten Namen, einer bekannten TV-Sendung, spektakulären Gesundheitsversprechen und vermeintlicher Verknappung ist ein deutlicher Anlass zur Vorsicht.

Fazit: Behauptungen nicht ungeprüft glauben

Empfänger sollten weder auf die Werbeversprechen vertrauen noch aufgrund der Mail vorschnell persönliche Daten oder Zahlungsinformationen eingeben. Gerade bei Produkten, die gesundheitliche Wirkungen versprechen, sollten Wirksamkeit und Anbieter zunächst über unabhängige und seriöse Quellen überprüft werden.

Kurz gesagt: Die Mail inszeniert eine spektakuläre Erfolgsgeschichte, liefert für ihre zentralen Behauptungen aber keine nachvollziehbaren Belege. «


Quelle: FJL mit Hilfe von Copilot (KI) am 24. September 2026

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