Veröffentlicht am: 26.09.2026 um 19:59 Uhr:

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REHACARE International: REHACARE 2026: Hilfsmittelbranche rückt Selbstbestimmung und Versorgung in den Fokus

45.000 Besucherinnen und Besucher aus 101 Ländern, knapp 1.000 Ausstellende und zahlreiche technische Innovationen: Die REHACARE 2026 hat Düsseldorf vier Tage lang zum internationalen Treffpunkt für Rehabilitation, Pflege und Inklusion gemacht. Neben neuen Hilfsmitteln rückten dabei auch Versorgungsdefizite und Bürokratie in den Mittelpunkt.


Im Gespräch auf der REHACARE 2026 | Foto: Constanze Tillmann / Messe Düsseldorf
» Internationale Plattform für Rehabilitation und Pflege

Die REHACARE INTERNATIONAL 2026 ist am Samstag nach vier Messetagen in Düsseldorf zu Ende gegangen. Vom 23. bis 26. September präsentierten knapp 1.000 Ausstellende aus 43 Ländern Produkte und Dienstleistungen aus den Bereichen Rehabilitation, Prävention, Inklusion und Pflege. Insgesamt kamen nach Angaben der Messe 45.000 Besucherinnen und Besucher aus 101 Ländern.

Die Zahlen unterstreichen den internationalen Charakter der Veranstaltung. Ein Drittel der Besucherinnen und Besucher reiste aus dem Ausland an, 80 Prozent der Befragten waren Fachbesuchende. Knapp die Hälfte von ihnen kam laut Messe mit konkreten Investitionsabsichten nach Düsseldorf. Zwei Drittel nutzten die Veranstaltung, um sich über Neuheiten und Trends zu informieren.

Die Besonderheit der REHACARE liegt dabei in der Verbindung unterschiedlicher Perspektiven. Unternehmen und Fachhandel treffen auf Fachkräfte aus der Versorgung, internationale Partner sowie Menschen, die selbst Hilfsmittel nutzen, und deren Angehörige. Hersteller erhalten dadurch unmittelbare Rückmeldungen zur Alltagstauglichkeit ihrer Produkte.

Technik soll Selbstständigkeit fördern und Pflege entlasten

Inhaltlich spiegelte die Messe zentrale Entwicklungen einer Branche wider, deren Bedeutung angesichts des demografischen Wandels und einer zunehmenden Versorgung im häuslichen Umfeld wächst.

Technologisch reichte das Spektrum von Robotik und Exoskeletten über smarte Mobilitätslösungen bis zu digitalen Pflegeangeboten, Assistenzsystemen, Künstlicher Intelligenz und Adaptive Fashion. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie technische Innovationen mehr Selbstständigkeit ermöglichen, Pflege entlasten und gesellschaftliche Teilhabe verbessern können.

Gleichzeitig machte die Messe deutlich, dass Innovation allein nicht genügt. Entscheidend ist, ob Lösungen den tatsächlichen Bedürfnissen der Nutzerinnen und Nutzer entsprechen und in eine verlässliche Versorgung eingebettet sind.

Studie zeigt Belastung durch Bürokratie

Diesen Aspekt griff auch der zur Messe vorgestellte „REHACARE Report 2026“ auf. Für die Untersuchung zur Hilfsmittelversorgung in Deutschland wurden nach Angaben der Veranstalter mehr als 1.500 Betroffene und Angehörige einbezogen.

95 Prozent der Befragten schreiben Hilfsmitteln einen positiven Einfluss auf ihr Leben zu. Zugleich fühlen sich 67 Prozent durch bürokratische Prozesse belastet. Die Ergebnisse verweisen damit auf eine zentrale Herausforderung: Eine bedarfsgerechte Versorgung hängt nicht nur von verfügbaren Produkten ab, sondern auch von Beratung, Zugang und funktionierenden Versorgungsstrukturen.

Teilhabe jenseits der Produktausstellung

Neben dem klassischen Messegeschäft spielten gesellschaftliche Perspektiven eine wichtige Rolle. Content Creator, Aktivistinnen und Aktivisten sowie Menschen mit Behinderungen brachten ihre Erfahrungen in Community-Formate ein. Auch inklusive Sportangebote machten Teilhabe praktisch erfahrbar. Unter anderem waren Blindenfußball sowie Para-Tischtennis vertreten.

Politische Aufmerksamkeit erhielt die Veranstaltung durch Besuche des Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Jürgen Dusel, und des nordrhein-westfälischen Staatssekretärs Matthias Heidmeier.

Damit positionierte sich die REHACARE 2026 nicht nur als Produktschau, sondern als Schnittstelle zwischen Wirtschaft, Versorgung, Politik und den Bedürfnissen der Menschen, um die es letztlich geht.

Die nächste REHACARE ist vom 15. bis 18. September 2027 in Düsseldorf geplant. «


Quelle: Pressemitteilung der Messe Düsseldorf vom 26. September 2026 / textuell aufbereitet mit Hilfe von Copilot (KI)
Hinweis: Dieser Artikel wird automatisch am 02.10.2026 von FJL-Fotodesign.de gelöscht.

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