Veröffentlicht am: 01.10.2026 um 17:31 Uhr:
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Spam und Co.: Volksbank-Phishing: Angeblicher Datenabgleich soll Kunden zum Klick verleiten
» „Bestätigung offen“ soll Aufmerksamkeit erzeugen
Unter dem Betreff „Erinnerung: Bestätigung offen“ behauptet die Mail, für das Online-Banking sei ein „Datenabgleich“ erforderlich. Dieser müsse bis zum 9. Oktober 2026 erledigt werden. Über die Schaltfläche „Konto aktualisieren“ sollen Empfänger unmittelbar tätig werden.
Solche Vorwände sind bei Phishingattacken bekannt. Die Volksbanken Raiffeisenbanken warnen unter anderem vor Nachrichten, die eine Aktualisierung von Kontakt- oder anderen persönlichen Daten verlangen. Ziel solcher Angriffe kann es sein, Zugangsdaten von Bankkunden abzugreifen.
Absenderadresse gehört erkennbar nicht zu einer Volksbank
Als sichtbarer Absender erscheint „Volksbank Service“. Dahinter verbirgt sich jedoch die E-Mail-Adresse steiger.denishap6@mail.com. Ein nachvollziehbarer Bezug zu einer Volksbank oder Raiffeisenbank ist nicht erkennbar.
Auch vergleichbare Phishingkampagnen fallen durch Absenderadressen auf, die nicht zur angeblichen Bank gehören.
Auffällige Zeichen mitten in den Wörtern
Eine weitere Besonderheit sind unsichtbare beziehungsweise ungewöhnliche Zeichen innerhalb zahlreicher Wörter. Sie stecken beispielsweise in „Erinnerung“, „Volksbank“, „Kundin“, „Online-Banking“ und „Konto aktualisieren“.
Dadurch sehen die Begriffe für Menschen weitgehend normal aus, unterscheiden sich technisch aber vom gewöhnlich geschriebenen Wortlaut. Unabhängig vom Zweck dieser Manipulation ist eine derart veränderte Schreibweise bei einer angeblich professionellen Bankkommunikation ein weiteres deutliches Warnsignal.
Link führt nicht zum Online-Banking der Volksbank
Besonders kritisch ist die Schaltfläche „Konto aktualisieren“. Dahinter befindet sich keine erkennbare Adresse einer Volksbank, sondern ein search.app.goo.gl-Link.
Die Volksbanken Raiffeisenbanken erklären ausdrücklich, dass echte Banken Kunden nicht per E-Mail oder SMS auffordern, über einen enthaltenen Link zum Online-Banking zu wechseln und dort persönliche Informationen wie PIN oder Kontonummer einzugeben. Solche Aufforderungen seien sichere Anzeichen für einen Betrugsversuch.
Angebliche Anlageberaterin soll Vertrauen schaffen
Unterzeichnet wurde die Nachricht mit dem Namen „Lisa Schubert“ und der Berufsbezeichnung „Anlageberaterin“. Einen Nachweis, dass diese Person tatsächlich für die Bank arbeitet oder die Nachricht versendet hat, enthält die Mail nicht.
Auch der abschließende Hinweis auf die „Genossenschaftliche FinanzGruppe“ kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass Absender und Link nicht zu einer erkennbaren offiziellen Bankadresse passen.
Fazit: Nicht auf „Konto aktualisieren“ klicken
Empfänger sollten den Link nicht öffnen, nicht auf die Nachricht antworten und insbesondere keine Online-Banking-Zugangsdaten eingeben. Die Volksbanken Raiffeisenbanken empfehlen, entsprechende Phishing-Nachrichten zu löschen.
Wer überprüfen möchte, ob bei seinem Konto tatsächlich Handlungsbedarf besteht, sollte seine Volksbank unabhängig von der E-Mail über die bekannten offiziellen Zugangswege kontaktieren. «
Quelle: FJL mit Hilfe von Copilot (KI) vom 1. Oktober 2026