Veröffentlicht am: 17.10.2026 um 07:25 Uhr:

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Köln: Taktile Leitsysteme sollen vier Kölner U-Bahn-Haltestellen barrierefreier machen

Blinde und sehbehinderte Menschen sollen sich künftig in vier Kölner Stadtbahnhaltestellen besser orientieren können. Die Stadt plant die Nachrüstung taktiler Leitsysteme in Heimersdorf, Florastraße, Christophstraße/Mediapark und Rudolfplatz. Die Investitionskosten liegen bei rund 1,9 Millionen Euro.

» Die Stadt Köln will die Barrierefreiheit im öffentlichen Nahverkehr weiter ausbauen. Dazu legt die Verwaltung dem Mobilitätsausschuss Ende November eine Beschlussvorlage für die Nachrüstung taktiler Leitsysteme in vier U-Bahn-Haltestellen vor.

Geplant sind die Maßnahmen an den Haltestellen Heimersdorf auf der Linie 15 sowie an den Stationen Florastraße, Christophstraße/Mediapark und Rudolfplatz, die von den Linien 12 und 15 bedient werden. Nach der Beratung in den zuständigen Bezirksvertretungen soll der Mobilitätsausschuss abschließend über die Umsetzung entscheiden.

Kern der Maßnahme sind tastbare Bodenmarkierungen, die blinden und sehbehinderten Menschen eine bessere Orientierung innerhalb der Haltestellen ermöglichen. Die Leitelemente sollen eine sichere und selbstständige Fortbewegung erleichtern und die bereits vorhandenen barrierefreien Einrichtungen ergänzen.

An den vier Stationen verfügen die Fahrgäste bereits über Aufzüge, barrierefreie Bahnsteighöhen und akustische Fahrgastinformationen. Mit den neuen Leitsystemen soll die barrierefreie Ausstattung vollständig ergänzt und die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs weiter verbessert werden.

Nach den derzeitigen Planungen könnten die Bauarbeiten im Jahr 2027 beginnen. Die Kosten werden auf rund 1,9 Millionen Euro brutto geschätzt. Da Maßnahmen zur Herstellung der Barrierefreiheit im öffentlichen Personennahverkehr grundsätzlich förderfähig sind, hat die Stadt das Projekt bereits für ein entsprechendes Förderprogramm angemeldet.

Mit der geplanten Nachrüstung setzt Köln seinen Kurs fort, Bahnhöfe und Haltestellen schrittweise barrierefrei auszubauen und damit mehr Menschen eine selbstbestimmte Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs zu ermöglichen. «


Quelle: Pressemitteilung der Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit - Robert Baumanns vom 15. Oktober 2026 / textuell aufbereitet mit Hilfe von Copilot (KI)

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