Veröffentlicht am: 19.10.2026 um 12:26 Uhr:

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MEDICA: MEDICA 2026: Das Krankenhaus der Zukunft wird erlebbar

Wie können moderne Medizintechnik, digitale Vernetzung und effiziente Klinikprozesse künftig Hand in Hand arbeiten? Auf der MEDICA 2026 in Düsseldorf zeigt das neu konzipierte „Hospital of the Future“ anhand realistischer Versorgungsszenarien, wie integrierte Patientenversorgung bereits heute funktioniert und welche Technologien die Krankenhäuser von morgen prägen.


MEDICA25 - Hospital Of The Future | Foto: CTillmann / Messe Düsseldorf
» Die Digitalisierung des Gesundheitswesens schreitet mit großer Geschwindigkeit voran. Doch wie sieht ein Krankenhaus aus, in dem Medizintechnik, digitale Infrastruktur und klinische Abläufe nahtlos zusammenarbeiten? Antworten auf diese Frage liefert die MEDICA 2026 vom 16. bis 19. November in Düsseldorf mit ihrem neu gestalteten „Hospital of the Future“.

In Halle 12 entsteht eine realitätsnahe Krankenhausumgebung, die den gesamten Behandlungsweg eines Patienten abbildet. Besucherinnen und Besucher erleben dort, wie verschiedene Technologien entlang der sogenannten Patient Journey ineinandergreifen – von der Aufnahme über Diagnostik und Operation bis hin zur Intensivversorgung, Nachsorge und Rehabilitation. Anders als bei klassischen Messepräsentationen stehen dabei nicht einzelne Produkte im Mittelpunkt, sondern das Zusammenspiel unterschiedlicher Lösungen innerhalb eines vernetzten Versorgungssystems.

Zu den beteiligten Unternehmen und Organisationen zählen unter anderem Asanus, B. Braun, Dräger, Getinge, Philips, OR.NET und United Robotics. Gemeinsam demonstrieren sie, wie moderne Technologien innerhalb eines integrierten klinischen Gesamtkonzepts eingesetzt werden können. Damit setzt die MEDICA ein deutliches Zeichen für die Zukunft der Gesundheitsversorgung: Innovationen werden nicht isoliert betrachtet, sondern im konkreten Anwendungskontext erlebbar gemacht.

Ein besonderer Fokus liegt auf der intelligenten Vernetzung von Informationen. So zeigt Getinge beispielsweise die Funktionsweise eines digitalen Hospital Command Centers, das Daten aus verschiedenen Krankenhausbereichen bündelt. Durch die zentrale Zusammenführung relevanter Informationen können Prozesse transparenter gestaltet, Entscheidungen schneller getroffen und Ressourcen effizienter eingesetzt werden. Ziel ist eine nachhaltige Verbesserung der Patientenversorgung bei gleichzeitig optimierten Betriebsabläufen.

Eine Schlüsselrolle spielt dabei die Interoperabilität. Moderne Krankenhäuser nutzen zunehmend eine Vielzahl digitaler Systeme und medizinischer Geräte. Erst wenn diese zuverlässig miteinander kommunizieren können, entfalten neue Technologien ihr volles Potenzial. Das „Hospital of the Future“ verdeutlicht daher nicht nur digitale Anwendungen, sondern auch deren Einbindung in bestehende Infrastrukturen und Arbeitsabläufe.

Wie herstellerübergreifende Vernetzung in der Praxis funktioniert, zeigt OR.NET mit interoperablen Lösungen auf Basis offener Standards. Besucher erhalten Einblicke in digital vernetzte Rettungswagen, optimierte OP-Prozesse, moderne Intensivstationen sowie intelligente Sensorik auf Normalstationen. Die präsentierten Szenarien machen deutlich, welchen Beitrag standardisierte Schnittstellen und sichere Datenkommunikation für die zukünftige Gesundheitsversorgung leisten können.

Auch die Telemedizin erhält einen prominenten Platz innerhalb der Ausstellung. Gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Telemedizin werden Anwendungen vorgestellt, die medizinische Expertise über Standortgrenzen hinweg verfügbar machen. Dazu gehören Tele-Intensivmedizin, Telemonitoring bei Herzinsuffizienz und Herzrhythmusstörungen sowie digitale Ansätze in der Schlafmedizin. Darüber hinaus werden die Chancen von Künstlicher Intelligenz sowie die organisatorischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen erfolgreicher Versorgungsnetzwerke beleuchtet.

Eingebettet ist das „Hospital of the Future“ in den neuen Healthcare Transformation Campus, der als zentrale Plattform für Innovation, Wissenstransfer und Vernetzung dient. Ergänzt wird das Konzept durch neue Formate für Entscheiderinnen und Entscheider aus dem Gesundheitswesen. Der Hospital Leadership Summit am 18. November widmet sich Fragen der Krankenhausführung, Digitalisierung und Investitionsplanung. Einen Tag später stehen beim Hospital Procurement Summit strategische Beschaffung, resiliente Lieferketten und langfristig wirtschaftliche Investitionsentscheidungen im Fokus.

Darüber hinaus beschäftigt sich ein deutschsprachiges Symposium am 17. November mit den Auswirkungen der Krankenhausreform, der zunehmenden Ambulantisierung sowie den wirtschaftlichen Herausforderungen stationärer Einrichtungen in Deutschland.

Das Besondere am „Hospital of the Future“ ist dabei sein konsequenter Praxisbezug. Gezeigt wird kein futuristisches Konzeptkrankenhaus, sondern ein realistischer Blick auf Lösungen, die bereits heute verfügbar sind oder sich unmittelbar in klinische Versorgungsszenarien integrieren lassen. Genau darin liegt die zentrale Botschaft der MEDICA 2026: Die Zukunft des Krankenhauses entsteht nicht durch einzelne technologische Innovationen, sondern durch das intelligente Zusammenspiel von Technik, Prozessen, Infrastruktur und Menschen.

Mit diesem Ansatz wird das „Hospital of the Future“ zu einem der spannendsten Programmpunkte der MEDICA 2026 und zu einem eindrucksvollen Beispiel dafür, wie die Transformation des Gesundheitswesens in der Praxis gelingen kann.

Alle Informationen zur MEDICA 2026 (16.–19. November) sind online abrufbar unter https://www.medica.de. «


Quelle: Pressemitteilung der Messe Düsseldorf vom 19. Oktober 2026 / textuell aufbereitet mit Hilfe von Copilot (KI)

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