Veröffentlicht am: 02.11.2026 um 18:14 Uhr:

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Köln: Sicher feiern am 11.11.: Köln setzt auf umfangreiches Sicherheits- und Betreuungskonzept

Zur Sessionseröffnung am 11. November erwartet Köln wieder mehrere Zehntausend Karnevalsbegeisterte. Mit einem umfassenden Sicherheits-, Verkehrs- und Betreuungskonzept wollen Stadt, Polizei, KVB und zahlreiche weitere Akteure für einen möglichst sicheren und geordneten Start in die fünfte Jahreszeit sorgen.

» Wenn am 11. November der Straßenkarneval in Köln offiziell in die neue Session startet, werden erneut zahlreiche Feiernde aus Köln und dem gesamten Bundesgebiet erwartet. Um den Ansturm auf die bekannten Karnevalsschwerpunkte wie das Kwartier Latäng, die Altstadt und die Südstadt zu bewältigen, setzt die Stadt Köln auch 2026 auf ein umfangreiches Sicherheits- und Organisationskonzept.

Im eigens eingerichteten Koordinierungsstab im Stadthaus Deutz arbeiten Vertreterinnen und Vertreter von Stadtverwaltung, Polizei, Bundespolizei, Kölner Verkehrs-Betrieben, Abfallwirtschaftsbetrieben sowie weiteren Beteiligten eng zusammen. Ziel ist es, die Sicherheit der Feiernden zu gewährleisten und gleichzeitig die Belastungen für Anwohnerinnen und Anwohner möglichst gering zu halten.

Jugendschutz und Hilfe für junge Feiernde

Ein besonderer Schwerpunkt liegt erneut auf dem Jugendschutz. Polizei und Ordnungsamt führen gemeinsam mit jugendlichen Testkäuferinnen und Testkäufern Kontrollen in Kiosken und Verkaufsstellen durch. Verstöße gegen die gesetzlichen Altersgrenzen beim Verkauf von Alkohol, Tabakwaren oder E-Zigaretten können empfindliche Bußgelder und weitere ordnungsrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.

Gleichzeitig baut das Jugendamt seine Unterstützungsangebote aus. Rund 40 Fachkräfte werden im Einsatz sein, darunter Streetworkerinnen und Streetworker, die im Kwartier Latäng sowie rund um die Ringe und den Aachener Weiher unterwegs sind. Sie helfen bei Orientierungslosigkeit, verteilen Wasser und kleine Snacks und vermitteln bei Bedarf an Sanitätsdienste oder weitere Hilfsangebote.

Medizinische Versorgung wird deutlich verstärkt

Für medizinische Notfälle werden im gesamten Innenstadtbereich mehrere Unfallhilfsstellen eingerichtet. Standorte befinden sich unter anderem am Rathenauplatz, an der Roonstraße, in der Dasselstraße, am Fischmarkt, am Leystapel sowie erstmals auch am Chlodwigplatz und am Severinskirchplatz.

Zusätzlich betreibt die Feuerwehr Köln erneut ein Notfallversorgungszentrum im Berufskolleg Humboldtstraße. Dort werden Menschen versorgt, die medizinische Betreuung benötigen, aber nicht zwingend in ein Krankenhaus eingeliefert werden müssen. Parallel dazu wird die Zahl der Rettungsdienstfahrzeuge deutlich erhöht.

Glasverbote und Zugangskontrollen

Wie in den Vorjahren gelten in den wichtigsten Feierzonen umfangreiche Glasverbote. Diese sollen Verletzungen verhindern und die Reinigung erleichtern. Betroffen sind unter anderem das Kwartier Latäng, die Altstadt, die Uniwiese, der Hiroshima-Nagasaki-Park sowie Teile des Inneren Grüngürtels.

Im Kwartier Latäng wird der Zugang erneut kontrolliert. Besucherinnen und Besucher gelangen nur über bestimmte Eingänge in das Viertel. Glasbehälter, Musikboxen und sperrige Gegenstände wie Handkarren oder Klappstühle dürfen dort nicht mitgeführt werden. Für Anwohnerinnen und Anwohner sowie Beschäftigte gibt es gesonderte Zugangsmöglichkeiten.

Darüber hinaus bleibt die Uniwiese als mögliche Notfall- und Überlauffläche vorbereitet. Sie soll ausschließlich bei Bedarf genutzt werden, um gefährliche Überfüllungen im Zülpicher Viertel zu vermeiden.

Mehr Toiletten, Müllbehälter und Ordnungskräfte

Zur Infrastruktur des Karnevalstages gehören auch rund 750 mobile Toiletten und Urinale sowie hunderte zusätzliche Müllbehälter. Die Abfallwirtschaftsbetriebe stellen darüber hinaus zahlreiche Glascontainer auf, um die Belastung für öffentliche Flächen zu reduzieren.

Für Sicherheit und Ordnung sorgen rund 450 Mitarbeitende des Ordnungsamtes. Unterstützt werden sie von etwa 1.200 Beschäftigten eines privaten Sicherheitsdienstes, die unter anderem Einlass- und Glaskontrollen durchführen sowie Straßensperren sichern.

Hilfe bei sexualisierter Gewalt

Auch das Schutzkonzept „EDELGARD“ ist am 11. November wieder aktiv. Neben einer telefonischen Beratung stehen mobile Teams und eine feste Anlaufstelle am Barbarossaplatz zur Verfügung. Das Angebot richtet sich insbesondere an Mädchen, Frauen und queere Menschen, die von sexualisierter Gewalt betroffen sind oder Unterstützung benötigen.

Verkehrsbehinderungen und Einschränkungen im Nahverkehr

Mit erheblichen Verkehrsbehinderungen müssen Autofahrerinnen und Autofahrer insbesondere rund um das Kwartier Latäng rechnen. Bereits im Vorfeld wurden zahlreiche Halteverbote eingerichtet, am Veranstaltungstag folgen umfangreiche Straßensperrungen.

Auch der öffentliche Nahverkehr wird teilweise angepasst. Die Stadt empfiehlt allen Besucherinnen und Besuchern, möglichst mit Bus und Bahn anzureisen sowie Park-and-Ride-Angebote zu nutzen.

Mit dem umfangreichen Maßnahmenpaket verfolgt die Stadt Köln das Ziel, den Sessionsauftakt sicher, geordnet und möglichst rücksichtsvoll zu gestalten. Gleichzeitig appelliert sie an alle Jeckinnen und Jecken, verantwortungsvoll zu feiern, Rücksicht auf Mitmenschen zu nehmen und die bereitgestellten Hilfs- und Entsorgungsangebote zu nutzen. «


Quelle: Pressemitteilung der Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit - Robert Baumanns vom 2. November 2026 / textuell aufbereitet mit Hilfe von Copilot (KI)

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