Veröffentlicht am: 29.05.2026 um 17:37 Uhr:
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Reisen: Einfach historisch - Schloss Bückeburg
» Am Stammsitz der Familie zu Schaumburg-Lippe liegt ein Ort, der in Deutschland einzigartig ist: die einzige Hofreitschule des Landes. Hier wird barocke Reitkunst gepflegt und lebendig gehalten. In ruhiger, fast zeitloser Atmosphäre zeigen Reiterinnen und Reiter die klassische Kunst der feinen Hilfen, geprägt von Präzision, Eleganz und einer engen Verbindung zwischen Mensch und Pferd.
Besucher können diesen besonderen Ort im Rahmen von Führungen kennenlernen und Einblicke in Tradition, Geschichte und Reitkultur gewinnen. Doch die Hofreitschule hat auch eine ganz andere, düstere Seite – zumindest im Herbst. Dann verwandeln sich die ehrwürdigen Räume bei der sogenannten „Ghost Night“ in eine Bühne für das Unheimliche.
Bei diesem Erlebnis erkundet man die Anlage allein und auf eigene Faust. Ohne Führung, ohne festen Weg. Stattdessen treffen Besucher plötzlich auf Jäger, Vampire und andere finstere Gestalten, die aus dem Dunkel auftauchen. Die vertrauten Räume wirken auf einmal fremd, Schatten scheinen sich zu bewegen, Schritte hallen durch die Gänge.
Der Reiz der „Ghost Night“ liegt gerade in diesem Kontrast: tagsüber Ort kultivierter Reitkunst, wird die Hofreitschule abends zur Kulisse für Nervenkitzel und Gänsehaut. Geschichte, Fantasie und Spannung verschmelzen zu einem Erlebnis, das lange im Gedächtnis bleibt – und zeigt, wie vielfältig und überraschend dieser besondere Ort sein kann.
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Quelle: ADAC Motorwelt 03-2025 / textuell aufbereitet mit Hilfe von Copilot