Veröffentlicht am: 13.07.2026 um 15:41 Uhr:
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Gesundheit: Warum ist eine verschleppte Erkältung gefährlich?
» Die Nase läuft, der Hals kratzt – die Symptome deuten klar auf einen grippalen Infekt. Doch jetzt ist das Wetter schön, Termine drängen, man möchte nicht im Bett bleiben. Viele Betroffene gönnen sich keine Ruhe, gehen trotz Erkältung zur Arbeit oder sogar zum Sport. Aber: Wer eine Erkältung verschleppt, riskiert ernste Folgen. Insbesondere die Erreger eines Schnupfens (virale Rhinitis) können dann andere Regionen des Körpers befallen. Besonders gefährlich: Gelangen sie über das Blut zum Herzen, droht eine Herzmuskelentzündung (Myokarditis). Sie beginnt oft schleichend mit extremer Müdigkeit, Leistungsknick und leichtem Druckgefühl in der Brust. Später können Herzstolpern, Brustschmerzen und Atemnot bei Belastung hinzukommen. Ein Arztbesuch ist dann dringend anzuraten.
Um all dies zu vermeiden, ist es wichtig, eine Erkältung ganz auszukurieren. Körperliche Aktivität und herausfordernde Aufgaben sollten erst wieder aufgenommen werden, wenn die Symptome nach sieben bis zehn Tagen abgeklungen sind. In dieser Zeit viel schlafen, ausreichend trinken und auf leichte Kost achten. Sanfte Hausmittel wie warme Kräutertees, Inhalationen mit Eukalyptus oder Kamille stärken die inneren Heilungskräfte. Wer sich diese Pause gönnt, senkt das Risiko für Komplikationen und ist insgesamt schneller wieder fit. «
Quelle: HÖRZU vom 10. April 2026