Veröffentlicht am: 05.09.2026 um 00:55 Uhr:

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gamescom: Marokko setzt auf Gamescom 2026 ein starkes Zeichen für Afrikas Gaming-Zukunft

Mit seiner ersten offiziellen Teilnahme an der Gamescom hat Marokko einen wichtigen Meilenstein für die nationale Games-Branche gesetzt. Auf einem 102 Quadratmeter großen Länderpavillon präsentierten sich elf Studios und warben bei der weltweit größten Messe für Computer- und Videospiele um internationale Partner, Investoren und Publisher. Die Präsenz unterstreicht den Anspruch des Königreichs, sich als führender Gaming-Standort in Afrika und der MENA-Region zu etablieren.

» Köln/Rabat, 4. September 2026 – Die Gamescom 2026 ist seit wenigen Tagen beendet, doch für Marokko dürfte die weltweit größte Messe für Computer- und Videospiele noch lange nachwirken. Erstmals war das Königreich mit einem offiziellen nationalen Pavillon auf der Branchenleitmesse in Köln vertreten und präsentierte damit eindrucksvoll die Fortschritte seiner jungen, aber dynamisch wachsenden Games-Industrie.

Auf einer Ausstellungsfläche von 102 Quadratmetern stellten elf marokkanische Studios ihre Projekte einem internationalen Fachpublikum vor. Die Präsenz wurde von einer hochrangigen institutionellen Delegation begleitet und sollte weit mehr sein als ein symbolischer Messeauftritt. Vielmehr nutzte Marokko die Bühne der Gamescom, um seine langfristige Strategie zur Entwicklung einer eigenständigen und wettbewerbsfähigen Spieleindustrie sichtbar zu machen.

Die Gamescom gilt als zentrale Plattform der globalen Gaming-Branche. Jährlich kommen Hunderttausende Besucherinnen und Besucher sowie tausende Fachvertreter aus Entwicklung, Publishing, Investment und Medien nach Köln. Für Marokko bot die Veranstaltung damit die ideale Gelegenheit, die Leistungsfähigkeit seiner Studios zu präsentieren und internationale Kontakte auszubauen.

Hinter dem Messeauftritt steht eine umfassende nationale Entwicklungsstrategie, die in den vergangenen fünf Jahren umgesetzt wurde. Während Marokko noch 2021 vor allem als Konsumentenmarkt für Videospiele wahrgenommen wurde, hat sich das Land inzwischen zu einem aufstrebenden Produktionsstandort entwickelt. Nach Angaben des marokkanischen Jugend-, Kultur- und Kommunikationsministeriums erwirtschaften heimische Studios inzwischen einen Umsatz von rund 227 Millionen US-Dollar. Gleichzeitig stieg die Zahl der Gaming-Start-ups innerhalb von vier Jahren von zehn auf rund 100 Unternehmen.

Auch die Talentförderung wurde deutlich ausgebaut. Seit 2025 wurden 13 neue Studiengänge im Bereich Games und digitale Medien eingerichtet. Darüber hinaus sind mittlerweile rund 2.000 Entwicklerinnen und Entwickler auf der offiziellen Plattform der marokkanischen Games-Industrie registriert.

Mit diesen Maßnahmen verfolgt das Königreich ein ehrgeiziges Ziel: Bis 2030 soll Marokko einen Anteil von einem Prozent am weltweiten Videospielmarkt erreichen. Die Verantwortlichen sehen dabei insbesondere Chancen in der geografischen Lage zwischen Europa, Afrika und dem Nahen Osten sowie in einer jungen, digital affinen Bevölkerung.

Für Minister Mohamed Mehdi Bensaid markiert die erste offizielle Gamescom-Teilnahme einen Wendepunkt in der Entwicklung des Sektors. „Marokko ist nicht länger nur Konsument von Videospielen, sondern Schöpfer und Exporteur von Geschichten für ein internationales Publikum“, erklärte der Minister im Rahmen der Messe.

Der Auftritt in Köln machte deutlich, dass Marokko seine Rolle innerhalb der globalen Games-Industrie neu definiert. Die erste offizielle Teilnahme an der Gamescom war dabei nicht nur eine Premiere, sondern vor allem ein Signal an die internationale Branche: Das Königreich will künftig zu den wichtigsten Gaming-Standorten Afrikas und der MENA-Region gehören. «


Quelle: Pressemitteilung von Havas Paris vom 20. August 2026 / textuell aufbereitet mit Hilfe von Copilot

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