Veröffentlicht am: 05.09.2026 um 09:12 Uhr:

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Bundesregierung: Bund investiert 43 Millionen Euro in bedeutende Kulturdenkmäler in Hamburg und Lübeck

Mit Fördermitteln in Höhe von rund 43 Millionen Euro unterstützt der Bund die Sanierung und den Erhalt bedeutender Kulturstätten in Hamburg und Lübeck. Kulturstaatsminister Wolfram Weimer übergab im Rahmen seiner Kulturbautenreise Förderbescheide für historische Friedhofsanlagen, denkmalgeschützte Gewächshäuser sowie zwei der bedeutendsten Kirchen Norddeutschlands.

» Die Kulturbauten-Initiative des Bundes nimmt weiter Gestalt an. Kulturstaatsminister Wolfram Weimer hat am 14. Juli 2026 auf seiner Station in Hamburg und Lübeck Förderbescheide mit einem Gesamtvolumen von rund 43 Millionen Euro übergeben. Die Mittel fließen in die denkmalgerechte Sanierung und den langfristigen Erhalt kulturell und historisch bedeutender Bauwerke.

„Die Stationen meiner heutigen Reise spiegeln die kulturelle Vielfalt unseres Landes wider: vom historischen Friedhof über denkmalgeschützte Gewächshäuser bis hin zu großen Kirchen“, erklärte Weimer. Solche Orte seien Zentren der Begegnung und des gesellschaftlichen Zusammenhalts und trügen wesentlich zur kulturellen Identität Deutschlands bei. Mit den Fördermitteln werde sichergestellt, dass sie auch für kommende Generationen erhalten bleiben.

Erste Station der Reise war der Friedhof Ohlsdorf in Hamburg. Der größte Parkfriedhof der Welt erhält Bundesmittel in Höhe von 9,05 Millionen Euro. Gefördert werden die denkmalgerechte Sanierung zweier Kapellen aus den 1920er Jahren sowie die Errichtung eines Schutzbaus für das Mausoleum der Familie Schröder. Ziel ist es, den weiteren Verfall des historischen Bauwerks zu verhindern und das kulturelle Erbe der Anlage langfristig zu sichern.

Anschließend besuchte der Kulturstaatsminister die Schaugewächshäuser in der Hamburger Parkanlage Planten un Blomen. Die architektonisch bedeutenden und denkmalgeschützten Gewächshäuser werden mit 13,15 Millionen Euro gefördert. Die Mittel sollen eine umfassende Sanierung ermöglichen und die Attraktivität der Anlage als Kultur- und Bildungsstandort stärken.

In Lübeck stand zunächst die Marienkirche im Mittelpunkt. Die im UNESCO-Weltkulturerbe der Lübecker Altstadt gelegene Kathedrale St. Marien erhält für ihre Innenraumsanierung 14 Millionen Euro aus Bundesmitteln. Geplant sind unter anderem die Restaurierung historischer Wandflächen und Bleiverglasungen sowie die Erneuerung des Fußbodens. Die Arbeiten sollen dazu beitragen, die herausragende kunst- und kulturhistorische Bedeutung des Sakralbaus zu bewahren.

Den Abschluss der Reise bildete der Lübecker Dom. Dort übergab Weimer einen Förderbescheid über 6,5 Millionen Euro für die Sanierung der markanten Doppelturmanlage. Die Türme prägen seit Jahrhunderten das Stadtbild Lübecks und zählen zu den wichtigsten Wahrzeichen der Hansestadt. Während seines Besuchs informierte sich der Staatsminister vor Ort über den Fortschritt der laufenden Arbeiten.

Mit der Kulturbauten-Initiative verfolgt die Bundesregierung das Ziel, historisch bedeutende Kulturstätten im gesamten Bundesgebiet zu erhalten und deren gesellschaftliche Bedeutung sichtbar zu machen. Viele dieser Orte sind nicht nur identitätsstiftende Denkmäler, sondern auch wichtige Anziehungspunkte für Bildung, Tourismus und kulturelles Leben.

Die aktuellen Förderungen in Hamburg und Lübeck verdeutlichen den Anspruch der Initiative, kulturelles Erbe dauerhaft zu sichern und die Vielfalt der deutschen Kulturlandschaft zu stärken – von historischen Parkanlagen und Bauwerken bis hin zu sakralen Monumenten von internationalem Rang. «


Quelle: Pressemitteilung BKM-65 des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien vom 14. Juli 2026 / textuell aufbereitet mit Hilfe von Copilot

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