Veröffentlicht am: 13.09.2026 um 10:34 Uhr:

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Köln: MobilitätsCockpit Köln wird Dauerlösung für intelligente Verkehrssteuerung

Köln setzt künftig dauerhaft auf digitale Verkehrssteuerung. Das MobilitätsCockpit Köln (MoCKiii) hat seine Förderphase erfolgreich abgeschlossen und geht nun in den Regelbetrieb über. Die Plattform verknüpft Verkehrs-, Umwelt- und Wetterdaten in Echtzeit, um Staus zu reduzieren, die Luftqualität zu verbessern und die Mobilitätsplanung der Stadt zu unterstützen.

» Köln setzt auf datenbasiertes Verkehrsmanagement

Nach mehreren Jahren Entwicklungs- und Förderzeit hat die Stadt Köln das Projekt „MobilitätsCockpit Köln“, kurz MoCKiii, offiziell in den Dauerbetrieb überführt. Grundlage dafür ist ein Ratsbeschluss, der den langfristigen Einsatz der Plattform bis mindestens 2035 sichert.

Ziel des Systems ist es, Verkehrsströme besser zu verstehen und die gewonnenen Erkenntnisse direkt für ein intelligenteres Verkehrsmanagement zu nutzen. Nach Angaben der Stadt sollen dadurch Staus verringert, Emissionen gesenkt und Veränderungen im Mobilitätsverhalten der Bevölkerung sichtbar gemacht werden.

Echtzeitdaten aus zahlreichen Quellen

Das MobilitätsCockpit bündelt und analysiert laufend eine Vielzahl unterschiedlicher Datenquellen aus dem gesamten Stadtgebiet. Dazu gehören Messwerte von Verkehrszählstellen für Autos, Fahrräder und Fußgänger ebenso wie anonymisierte Mobilfunk- und Fahrzeugpositionsdaten.

Zusätzlich fließen Luftschadstoff- und Wetterdaten in das System ein. Mithilfe mathematischer Modelle berechnet die Plattform in Echtzeit, wie sich der Verkehr in Köln verteilt, wie hoch die aktuelle Schadstoffbelastung ist und welche Mengen an CO₂ ausgestoßen werden.

Darüber hinaus ermittelt das System täglich den sogenannten Modal Split. Dieser Wert zeigt, welche Verkehrsmittel von Kölnerinnen und Kölnern sowie Pendlerinnen und Pendlern genutzt werden und wie sich deren Anteile verändern.

Daten sollen Staus und Emissionen verringern

Die Auswertungen des MobilitätsCockpits bleiben nicht nur Theorie. Sie fließen direkt in das Verkehrsmanagement der Stadt ein. So können digitale Verkehrsinformationsanlagen im Straßenraum frühzeitig Empfehlungen für den Umstieg auf Bus und Bahn anzeigen. Auch das Brückenleitsystem nutzt die Daten, um Verkehrsströme auf den Rheinquerungen besser zu verteilen und Staus zu entschärfen.

Ein weiterer Ansatz betrifft die Luftreinhaltung. Steigen die Stickstoffdioxid-Werte in bestimmten Bereichen an, übermittelt das System automatisch Warnmeldungen an die nationale Datenplattform „Mobilithek“. Moderne Hybridfahrzeuge können diese Informationen nutzen und beim Einfahren in belastete Gebiete automatisch in einen emissionsarmen Elektro-Modus wechseln.

4,3-Millionen-Euro-Projekt mit Bundesförderung

Entwickelt wurde MoCKiii in enger Zusammenarbeit mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler waren insbesondere an der Entwicklung der Methodik beteiligt, mit der der tägliche Modal Split berechnet wird.

Das Projektvolumen lag bei rund 4,3 Millionen Euro. Das Bundesministerium für Digitales und Verkehr unterstützte die Entwicklung im Rahmen des Förderprogramms „Digitalisierung kommunaler Verkehrssysteme“ mit Fördermitteln von rund 2,7 Millionen Euro.

Die Förderphase endete am 30. Juni 2026. Anschließend wurde das System ohne Unterbrechung in den regulären Betrieb überführt.

Köln nimmt Vorreiterrolle ein

Mit dem dauerhaften Einsatz des MobilitätsCockpits zählt Köln nach eigenen Angaben zu den Vorreitern im Bereich digitaler Verkehrssteuerung in Deutschland. Die Plattform verbindet Verkehrs- und Umweltdaten erstmals in dieser Form zu einem umfassenden Lagebild der Mobilität in der Stadt.

Für die kommenden Jahre soll MoCKiii dazu beitragen, Verkehrsprobleme frühzeitig zu erkennen, Maßnahmen gezielter zu steuern und die Verkehrswende datenbasiert zu begleiten. Damit wird das System zu einem wichtigen Baustein für eine effizientere, klimafreundlichere und zukunftsorientierte Mobilität in Köln. «


Quelle: Pressemitteilung der Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit - Robert Baumanns - vom 10. September 2026 / textuell aufbereitet mit Hilfe von Copilot (KI)

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