Veröffentlicht am: 13.09.2026 um 19:38 Uhr:
ca. 3 Minute(n) Lesezeit
Bundesregierung: Bund fördert Kloster Ettal: Unterstützung für Museumsausbau und Denkmalschutz
» Die Kulturbauten-Initiative der Bundesregierung setzt ihre Reise durch bedeutende Kulturstätten Deutschlands fort. Kulturstaatsminister Wolfram Weimer besuchte am 24. Juli gemeinsam mit Bundesinnenminister Alexander Dobrindt das Benediktinerkloster Ettal in Oberbayern und übergab einen symbolischen Förderbescheid für die Weiterentwicklung des historischen Klosterensembles.
Die Förderung in Höhe von 375.000 Euro stammt aus dem Bundesprogramm „Investitionen in national bedeutsame Kultureinrichtungen in Deutschland“. Mit den Mitteln soll der sogenannte Ritterakademie-Trakt saniert und barrierefrei umgestaltet werden. Dort ist die Einrichtung eines Museums vorgesehen, das die Geschichte und kulturelle Bedeutung des Klosters einer breiten Öffentlichkeit vermitteln soll. Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf rund 1,5 Millionen Euro.
Darüber hinaus hat der Bund weitere 431.000 Euro aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm für die denkmalgerechte Sanierung der historischen Klostermauer in Aussicht gestellt. Die Maßnahmen sollen dazu beitragen, die bauliche Substanz der traditionsreichen Anlage dauerhaft zu sichern.
Das Benediktinerkloster Ettal wurde im Jahr 1330 gegründet und zählt zu den bedeutendsten Klosteranlagen Deutschlands. Bis heute wird das Kloster von Benediktinermönchen bewohnt und erfüllt neben seiner religiösen Funktion auch wichtige Aufgaben in den Bereichen Bildung, Kultur und Tourismus.
Kulturstaatsminister Weimer würdigte die besondere Bedeutung des Klosters für die deutsche Kultur- und Glaubensgeschichte. Das Benediktinerkloster Ettal sei nicht nur ein außergewöhnlicher Ort religiöser Tradition, sondern zugleich ein herausragendes Baudenkmal von nationalem Rang. Die Förderung trage dazu bei, dieses Kulturerbe zu bewahren, seine Geschichte zeitgemäß zu vermitteln und den Zugang für Besucherinnen und Besucher weiter zu verbessern.
Mit seiner Kulturbauten-Initiative verfolgt der Staatsminister das Ziel, die Bedeutung historischer Kulturstätten für die Identität Deutschlands stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. Dabei richtet sich der Fokus bewusst auch auf Orte außerhalb der großen Metropolen. Viele dieser Kulturdenkmäler prägen seit Jahrhunderten ihre Regionen und sind zugleich wichtige Anziehungspunkte für Bildung, Wissenschaft und Tourismus.
Der Besuch in Ettal unterstreicht den Anspruch der Initiative, historisch bedeutende Bauwerke nachhaltig zu sichern und ihre kulturelle Strahlkraft für kommende Generationen zu erhalten. Die geplanten Investitionen sollen dazu beitragen, das Kloster sowohl als religiöses Zentrum als auch als kulturellen Begegnungsort weiterzuentwickeln. «
Quelle: Pressemitteilung BKM-69 des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien vom 24. Juli 2026 / Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung / textuell aufbereitet mit Hilfe von Copilot (KI)