Veröffentlicht am: 17.09.2026 um 09:14 Uhr:

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Bundesregierung: Nach dem Anschlag auf den Berliner CSD: Merz ruft zu Zusammenhalt und Verteidigung der Freiheit auf

Einen Tag nach dem Anschlag beim Berliner Christopher Street Day hat Bundeskanzler Friedrich Merz bei einem Gedenkgottesdienst in Berlin den Opfern sein Mitgefühl ausgesprochen und der queeren Community die Unterstützung des Staates zugesichert. Zugleich kündigte er eine konsequente Aufklärung der Tat an und rief dazu auf, Freiheit, Offenheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt entschlossen zu verteidigen.

» Nach dem Anschlag auf den Berliner Christopher Street Day hat Bundeskanzler Friedrich Merz bei einem Gedenkgottesdienst in Berlin der Opfer gedacht und ein klares Zeichen für Solidarität, Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt gesetzt. In seiner Ansprache sprach er von einer Tat, die das Land erschüttere und viele Menschen tief bewege.

Zu Beginn dankte der Kanzler den Vertretern der Kirchen und Glaubensgemeinschaften für ihre Worte des Trostes und der Unterstützung in einer schweren Stunde. Sein Mitgefühl gelte insbesondere den Opfern des Anschlags, der getöteten Frau, ihren Angehörigen sowie den zahlreichen Verletzten. Zugleich zeigte er sich erleichtert darüber, dass sich nach aktuellen Informationen niemand der Verletzten mehr in Lebensgefahr befinde.

Besondere Anerkennung sprach Merz den Rettungskräften, der Polizei, der Feuerwehr sowie den medizinischen Teams in den Berliner Kliniken aus. Ihr schnelles und professionelles Handeln habe dazu beigetragen, die Folgen des Anschlags zu begrenzen und Betroffene rasch zu versorgen.

In einem persönlichen Appell wandte sich der Bundeskanzler an die queere Community. Dabei machte er deutlich, dass Bedrohungen für Freiheit und Gleichberechtigung nicht erst mit Gewalttaten beginnen. Intoleranz, Ausgrenzung, Diskriminierung und herabwürdigende Äußerungen seien bereits Ausdruck einer gesellschaftlichen Entwicklung, die den Zusammenhalt gefährden könne.

Merz versicherte, dass die staatlichen Institutionen alles unternehmen würden, um die Freiheit der Gesellschaft zu schützen und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. Die Sicherheitsbehörden arbeiteten mit Nachdruck daran, den oder die Täter zu identifizieren und die Hintergründe der Tat vollständig aufzuklären.

Darüber hinaus kündigte der Kanzler eine Überprüfung bestehender Sicherheitskonzepte an. Sollte sich zeigen, dass Schutzmaßnahmen verbessert werden müssen, werde die Bundesregierung entsprechende Konsequenzen ziehen. Wer die Offenheit und Freiheit des Landes missbrauche, müsse damit rechnen, dass der Rechtsstaat konsequent handle und seine Möglichkeiten ausschöpfe.

Gleichzeitig warnte Merz vor den Absichten derjenigen, die durch Terror und Gewalt Hass und gesellschaftliche Spaltung fördern wollten. Das Ziel solcher Taten sei es, Angst zu erzeugen und das friedliche Zusammenleben zu beschädigen. Dem müsse eine entschlossene demokratische Antwort entgegengesetzt werden.

Zum Abschluss seiner Rede richtete der Bundeskanzler eine Botschaft der Ermutigung an die queere Community und die gesamte Gesellschaft. Er rief dazu auf, sich nicht einschüchtern zu lassen und das öffentliche Leben, die Vielfalt und die Offenheit weiterhin selbstbewusst zu leben. Gerade jetzt sei es wichtig, sichtbar zu bleiben und für die Werte einer liberalen Demokratie einzustehen.

Der Gedenkgottesdienst wurde damit nicht nur zu einem Moment des gemeinsamen Erinnerns an die Opfer, sondern auch zu einem Bekenntnis für Freiheit, Respekt und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Die Bundesregierung, so machte Merz deutlich, werde alles daransetzen, diese Werte gegen Hass, Extremismus und Gewalt zu verteidigen. «


Quelle: Rede von Bundeskanzler Friedrich Merz anlässlich des Gedenkgottesdienstes nach dem Anschlag beim Berliner Christopher Street Day am 26. Juli 2026 in Berlin / Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung / textuell aufbereitet mit Hilfe von Copilot (KI)

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