Veröffentlicht am: 29.06.2024 um 20:05 Uhr:

Bundesregierung: Millionen aus Deutschland für Radwege in Peru?

315 Millionen Euro: So viel gibt Deutschland angeblich für Radwege und Busse in Peru aus. Das wurde zumindest in den sozialen Netzwerken und von Politikern behauptet. Doch die Zahl lässt sich nicht nachvollziehen.

» Mit dem Geld für die Radwege in Peru hätte die Ampelregierung die Bauern und Bäuerinnen befriedigen können, schreibt der stellvertretende bayerische Ministerpräsident Hubert Aiwanger auf der Plattform X. Auch der CSU-Generalsekretär Martin Huber kritisiert: "Die Ampel verteilt Geld in aller Welt, aber für unsere hart arbeitenden Bäuerinnen und Bauern ist angeblich kein Geld da?".

Der Grund für die Aufregung ist die deutsche Entwicklungshilfe. Huber führt in seinem Post auf der Plattform X mehrere Projekte auf, die Deutschland finanziere, beispielsweise grüne Kühlschränke in Kolumbien, ÖPNV in Lateinamerika und die Fahrradwege in Peru. Dass die aufgezählten Projekte bereits vor Dezember 2021 unter Bundesentwicklungsminister Gerd Müller von der CSU bewilligt wurden, erwähnte er nicht.

Vor allem die Entwicklungshilfe für Peru sorgte in den vergangenen Wochen für viel Wirbel. Immer wieder war die Rede von 315 Millionen Euro, mit denen Deutschland dort Radwege und Busse finanziere. Doch was hat es damit auf sich?

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Den vollständigen Artikel von Tabea Huser vom 23.01.2024 für tagesschau.de finden Sie auf nachfolgender Seite:
https://www.tagesschau.de/faktenfinder/radwege-peru-entwicklungshilfe-100.html

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