Veröffentlicht am: 01.08.2025 um 22:50 Uhr:

ca. 3 Minute(n) Lesezeit

Köln: "Bei Anruf Kultur"

Das Museum für Ostasiatische Kunst Köln jetzt auch per Telefon erleben

» Der Museumsdienst Köln erweitert sein inklusives Angebot und macht das Museum für Ostasiatische Kunst Köln (MOK) ab sofort auch per Telefon zugänglich. Nach dem erfolgreichen Start im Museum für Angewandte Kunst Köln im August 2024 ist das MOK nun das zweite städtische Museum, das an dem bundesweit etablierten Format "Bei Anruf Kultur" teilnimmt.

Am Freitag, 8. August 2025, 15.30 bis 16.30 Uhr, können Interessierte das MOK von zu Hause aus erleben. Im Rahmen einer telefonischen Führung werden sie durch die Sonderausstellung "Einem Mythos auf der Spur – Chinesisches Blau-Weiß-Porzellan der Ming-Zeit" begleitet. Eine*r der erfahrenen Guides des Museumsdienstes Köln beschreibt dabei anschaulich die Exponate und vermittelt spannende Hintergründe – ganz ohne Bildschirm oder Vor-Ort-Präsenz.

Das barrierefreie Angebot richtet sich an Menschen mit eingeschränkter Mobilität, Sehbehinderungen oder jenen, die nicht vor Ort sein können – unabhängig vom Wohnort. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung über die Plattform www.beianrufkultur.de oder telefonisch unter der Rufnummer 040/209 404 36 ist erforderlich. Die Einwahldaten werden anschließend per E-Mail oder auf Wunsch telefonisch übermittelt.

Die Initiative "Bei Anruf Kultur" wurde während der Corona-Pandemie vom "Blinden- und Sehbehindertenverein Hamburg e.V. (BSVH)" in Kooperation mit "grauwert – Büro für Inklusion und demografiefeste Lösungen" ins Leben gerufen. Ziel ist es, kulturelle Teilhabe für alle Menschen unabhängig von persönlichen Einschränkungen zu ermöglichen.

"Als einziges Museum für ostasiatische Kunst in Deutschland ist es uns ein besonderes Anliegen, Kunst aus China, Korea und Japan einem möglichst breiten Publikum zugänglich zu machen. Mit 'Bei Anruf Kultur' schaffen wir ein inklusives Format, das Menschen ortsunabhängig an unseren Ausstellungen teilhaben lässt. Wir freuen uns sehr, unsere einzigartige Porzellan-Sammlung im Rahmen der Sonderpräsentation 'Mythos Ming' auf diesem Weg vorzustellen", so Dr. Shao-Lan Hertel, Wissenschaftliche Direktion des Museums für Ostasiatische Kunst Köln.

Während der Führung ist die Sprechfunktion der Teilnehmenden zunächst deaktiviert, um den Ausführungen ungestört folgen zu können. Für Fragen und Austausch werden die Leitungen zwischendurch geöffnet.

Mit diesem neuen Format baut der Museumsdienst Köln seine Inklusionsstrategie für die neun städtischen Museen weiter aus. Bereits heute bietet er eine Vielzahl analoger und digitaler Programme für Menschen mit Sehbehinderungen an.

Weitere Informationen sind verfügbar im Veranstaltungskalender unter: www.museenkoeln.de/portal/Veranstaltungskalender

Buchbare Angebote für Menschen mit Behinderung sind einsehbar unter: museenkoeln.de | Individuelle Angebote für Behinderte

Anmeldung zur Telefonführung unter:
www.beianrufkultur.de oder Telefon 040/209 404 36 «


Quelle: Pressemitteilung der Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit - Katja Reuter - vom 1. August 2025

Weitere Artikel zum Thema Köln, die Sie auch interessieren könnten...

Asiatische Tigermücke

Fit mit dem Fahrrad

Digitale Flutgefahr in Köln in 3D

Konzept für Mehrfachnutzung von Parkplätzen

Roncalliplatz zwischen RGM und Dom wieder passierbar