Veröffentlicht am: 06.03.2026 um 15:44 Uhr:
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Gesundheit: Was hilft bei Allergien?
» Der Frühling ist da - wie schön! Mit ihm startet für viele aber die Allergiesaison. Pollen, Hausstaubmilben und Tierhaare können Alltag und Schlaf quälend beeinträchtigen. Betroffene reagieren auf winzige Eiweißpartikel in Blütenstaub, Milbenkot und Hautschuppen mit Niesen, juckenden Augen, verstopfter Nase und allgemeinem Unwohlsein.
Ein erster wichtiger Schritt ist es, den Kontakt mit den Allergieauslösern zu reduzieren: Heuschnupfengeplagte sollten stets nur kurz, aber gründlich stoßlüften - am besten frühmorgens oder abends, wenn die Pollenbelastung am geringsten ist. Auch abendliches Haarewaschen hilft, Pollen und Staub des Tages zu entfernen und damit Kopfkissen und Bettdecke sauber zu halten.
Hausstaubmilben tummeln sich am liebsten im Bett. Kissen und Decken sollten daher regelmäßig bei 60 Grad gewaschen werden - das entfernt auch Pollen. Während Teppiche und Vorhänge Blütenstaub binden und für Pollenallergiker hilfreich sein können, sollten Hausstauballergiker solche Textilien eher vermeiden. Was ihnen zudem hilft: Matratzen, Kissen und Decken mit milbendichten Bezügen ausstatten und Böden sowie glatte Oberflächen täglich feucht wischen, da so Allergene besser entfernt werden als beim Staubsaugen.
Bei einer Tierhaarallergie bleibt in schweren Fällen oft nur die Trennung vom Haustier. Abschwellende Nasensprays, Augentropfen sowie Antihistaminika zum Einnehmen lindern die Allergiesymptome. «
Quelle: HÖRZU vom 16. Mai 2025