Veröffentlicht am: 23.02.2026 um 13:00 Uhr:
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Gesundheit: Was hilft bei einem Tennisarm?
» Das Leiden, bei dem der äußere Bereich des Ellenbogens bereits bei minimalen Bewegungen heftig schmerzt, trifft nicht nur Tennisspieler: Zu den Auslösern zählen auch anstrengende Alltagstätigkeiten, etwas Gartenarbeit. Ursache sind meist zu schwache Unterarmmuskeln, die bei größerer Belastung das Ellenbogengelenk nicht ausreichend stabilisieren. So kommt es dort zu einer Entzündung der Sehnenansätze. Eine SOS-Maßnahme bei akuten Beschwerden ist: Gelenk ruhigstellen und kühlen. Auch stützende Bandagen und Tapes sind sinnvoll.
Gegen die Schmerzen helfen etwa die Wirkstoffe Ibuprofen und Diclofenac in Form von Tabletten sowie als Gel oder Salbe zur äußeren Anwendung. Ein beliebtes Hausmittel ist: Weißkohlblätter zerstoßen, bis der Saft austritt. Den Brei dann auf der Schmerzregion verteilen, mit einem Tuch umwickeln und über Nacht wirken lassen. Ebenso bewährt hat sich Arnikagel. Sobald die Beschwerden nachlassen, für weitere Linderung mit Kräftigungs- und Dehnübungen für Unterarm und Handgelenk beginnen. Das dient auch der Vorbeugung. Bleibt ein Tennisarm unbehandelt, kann er chronisch werden. «
Quelle: HÖRZU vom 28. Februar 2025