Veröffentlicht am: 05.08.2026 um 14:28 Uhr:
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Gesundheit: Warum komme ich so schnell aus der Puste?
» Beim Treppensteigen geht einem schnell die Luft aus, und selbst ein kurzer Spaziergang wird plötzlich anstrengend. Viele Menschen kennen das ungute Gefühl, körperlich immer weniger belastbar zu sein. Häufig steckt schlicht fehlende Kondition dahinter. Doch wer dauerhaft schneller als früher atemlos wird, sollte die Signale ernst nehmen. Sie können ein Hinweis sein, dass Herz oder Kreislauf Unterstützung benötigen.
Die Gründe für frühe Erschöpfung nach Aktivität sind vielfältig: Bewegungsmangel schwächt Muskulatur und Ausdauer. Stress verbraucht viel Energie und beschleunigt den Puls, in der Folge sinkt unsere körperliche Leistungsfähigkeit. Ebenso rauben Infekte Kraft, davon muss sich der Organismus erst wieder erholen. Auch Blutarmut spielt vielleicht eine Rolle: Sie verringert den Sauerstofftransport, was uns rascher ermüden lässt. Bleibt die Luftnot bestehen oder nimmt gar zu, unbedingt ärztlich abklären lassen. Es kann auch eine beginnende Herzschwäche dahinterstecken. Das Gefährliche: Bei eingeschränkter Pumpfunktion wird nicht mehr ausreichend Blut durch den Körper befördert.
Die gute Nachricht: Es ist nicht schwer, selbst seine Kondition und Herzleistung zu verbessern. Schon Aktivitäten wie zügiges Gehen, Radfahren oder Schwimmen bringen viel – und das regelmäßig. Eventuell mit moderat steigender Belastung. Und: Kurze Einheiten sind oft effektiver als seltene, intensive Trainings.
Im frühen Stadium einer Herzschwäche können neben der medikamentösen Therapie auch pflanzliche Stoffe Herz und Gefäße unterstützen. Eine ausgewogene, salzarme Ernährung entlastet zusätzlich den Kreislauf. «
Quelle: HÖRZU vom 24. Dezember 2025