Veröffentlicht am: 13.09.2026 um 15:36 Uhr:

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Köln: Kölner Kunstsäulen suchen neue Motive für 2027/28

Die Stadt Köln hat die neue Ausschreibung für das Projekt „Kunst an Kölner Litfaßsäulen“ gestartet. Künstlerinnen und Künstler aus dem In- und Ausland können sich bis zum 20. Oktober 2026 mit ihren Entwürfen bewerben. Die ausgewählten Arbeiten werden von Februar 2027 bis Februar 2028 auf 27 Kunstsäulen im gesamten Stadtgebiet präsentiert.

» Offenes Museum unter freiem Himmel

Köln setzt auch in den kommenden Jahren auf Kunst im öffentlichen Raum. Mit der neuen Ausschreibung für die Kölner Kunstsäulen erhalten Künstlerinnen und Künstler erneut die Möglichkeit, ihre Werke an außergewöhnlichen Ausstellungsorten zu zeigen.

Das Besondere: Die Kunstwerke werden nicht in Galerien oder Museen präsentiert, sondern auf ehemaligen Litfaßsäulen, die dauerhaft in Kunstsäulen umgewandelt wurden. Insgesamt 27 dieser Säulen stehen an prominenten Standorten in allen Kölner Stadtbezirken und bilden ein stadtweites „Open-Air-Museum“.

Die ausgewählten Motive werden jeweils für einen festgelegten Zeitraum auf allen Kunstsäulen gleichzeitig gezeigt und machen Kunst so für ein breites Publikum im Alltag sichtbar.

Bewerbungen aus dem In- und Ausland möglich

Für den Ausstellungszeitraum von Februar 2027 bis Februar 2028 können sich professionelle Künstlerinnen und Künstler aus Deutschland und dem Ausland bewerben. Über die Auswahl der eingereichten Arbeiten entscheidet eine Jury gemeinsam mit dem Fachreferat Bildende Kunst des Kölner Kulturamtes.

Die Bewerbungsfrist endet am 20. Oktober 2026.

Unterstützung durch das Kulturamt

Für die ausgewählten Kunstprojekte übernimmt das Kulturamt die Kosten für Druck, Plakatierung und Pflege der Werke auf den Kunstsäulen.

Darüber hinaus stehen für jede dreimonatige Präsentation auf allen 27 Säulen insgesamt 3.500 Euro zur Verfügung. Zusätzlich erhalten die vier ausgewählten Künstlerinnen und Künstler jeweils ein Honorar in Höhe von 600 Euro.

Kunst prägt bereits das Stadtbild

Auch im laufenden Jahr 2026 sorgen zahlreiche Kunstprojekte für Aufmerksamkeit im öffentlichen Raum. Zu den präsentierten Arbeiten gehören unter anderem:

  • „Ivy Touch“ von Freya Hattenberger

  • „GRUND/RISS“ von Hanne Lange und Juliane Schmidt (Langenschmidt)

  • „FINDE FINDE“ von Friedemann Meyer

  • „Palimpsest“ von Karin Hochstatter

  • „Care for Me, Mobility!“ von Schaja Aenehsazy (ab Mitte Dezember 2026)

  • „Prolog (Der Schuss)“ von Lena Heeschen (Anfang 2027)

Die wechselnden Motive machen die Kunstsäulen zu einem stetig wandelnden Bestandteil des Kölner Stadtbildes.

Erfolgsprojekt seit 2015

Die Wurzeln des Projekts reichen bis ins Jahr 2015 zurück. Damals startete eine Pilotphase in Zusammenarbeit mit der Kunsthochschule für Medien Köln (KHM) und dem Medienhaus Ströer. Nach dreieinhalb Jahren wurde das Modell erfolgreich verstetigt.

Seit 2019 werden die 27 ehemaligen Werbesäulen dauerhaft als Kunstsäulen betrieben. Die Stadt Köln sicherte das Projekt vertraglich bis mindestens 2029 und etablierte damit ein deutschlandweit außergewöhnliches Konzept für Kunst im öffentlichen Raum.

Kunst für alle im Alltag

Mit den Kölner Kunstsäulen verfolgt die Stadt das Ziel, Kunst aus klassischen Ausstellungsräumen heraus in den öffentlichen Raum zu bringen. Ob auf dem Weg zur Arbeit, beim Einkaufen oder bei einem Stadtspaziergang: Die Werke begegnen den Menschen direkt im Alltag.

Die neue Ausschreibung bietet Kunstschaffenden nun erneut die Chance, ihre Arbeiten einem großen Publikum zu präsentieren und das Kölner Stadtbild für ein Jahr mitzugestalten. Weitere Informationen zu den Bewerbungsbedingungen und den Kunstsäulen stellt die Stadt Köln auf ihrer Internetseite zur Verfügung. «


Quelle: Pressemitteilung der Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit - Sabine Wotzlaw - vom 11. September 2026 / textuell aufbereitet mit Hilfe von Copilot (KI)

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