Veröffentlicht am: 19.09.2026 um 10:16 Uhr:

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Denkmalschutz: Elisabeth Hemfort wird neue Ortskuratorin für den Denkmalschutz in Münster

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz hat Dr. Elisabeth Hemfort zur neuen Ortskuratorin in Münster ernannt. Die Kunsthistorikerin engagiert sich bereits seit vielen Jahren für den Erhalt historischer Bausubstanz und will künftig noch stärker dafür werben, Denkmäler als Teil der städtischen Lebensqualität und gesellschaftlichen Identität zu begreifen.

» Dr. Elisabeth Hemfort ist die neue Ortskuratorin der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) in Münster. Sie übernimmt die ehrenamtliche Aufgabe von Sigrid Karlizcek, die das Ortskuratorium seit 2010 geleitet hat. Hemfort wird die Stiftung künftig vor Ort repräsentieren und deren Anliegen in der Öffentlichkeit vermitteln.

Die neue Ortskuratorin bringt dafür viel Erfahrung mit. Seit vielen Jahren gehört sie dem Ortskuratorium Münster an und ist mit den Akteuren sowie den Besonderheiten von Stadt und Region vertraut. Als Kunsthistorikerin gilt ihr Interesse nicht nur der historischen Bausubstanz selbst, sondern insbesondere ihrer gesellschaftlichen und geschichtlichen Bedeutung.

„Bau- und Bodendenkmale machen Geschichte unmittelbar begreifbar“, sagt Hemfort. Auch ihr langjähriges Engagement als Vorsitzende der Initiative Prozessionsweg St. Mauritz habe sie darin bestärkt, wie wichtig es sei, die historische Bedeutung solcher Zeugnisse zu vermitteln.

Hemfort studierte an den Universitäten Düsseldorf, Bochum und Münster. Beruflich war sie sowohl in der Wissenschaftsförderung als auch in der Kunstvermittlung tätig. Derzeit arbeitet sie im Archivwesen.

Als Ortskuratorin möchte sie Menschen zusammenbringen, die Baudenkmäler als wichtigen Bestandteil städtischer Lebensqualität verstehen. Gemeinsam mit dem Ortskuratorium will Hemfort die Denkmalpflege unterstützen und dazu beitragen, das gebaute kulturelle Erbe für kommende Generationen zu erhalten. Denkmalschutz steht für sie zugleich für einen verantwortungsvollen Umgang mit gesellschaftlichen Ressourcen.

Darüber hinaus misst Hemfort historischen Bauwerken eine wichtige gesellschaftliche Funktion bei. Das architektonische Erbe könne Geschichte in der Gegenwart sichtbar und erfahrbar machen. „Baudenkmäler schaffen Bewusstsein für Herkunft und Veränderung, bieten Identifikation und geben Orientierung. Das ist letztlich ein wichtiger Schlüssel für ein tolerantes Miteinander“, betont die neue Ortskuratorin.

Bundesweit engagieren sich mehr als 85 Ortskuratorinnen und Ortskuratoren für die Deutsche Stiftung Denkmalschutz. Sie übernehmen Aufgaben der Öffentlichkeitsarbeit und vertreten die private, spendenfinanzierte Stiftung in ihren jeweiligen Regionen. Die Tätigkeit ist zunächst auf drei Jahre begrenzt und kann verlängert werden. Zur Unterstützung ihrer Arbeit können die Ortskuratorinnen und Ortskuratoren eigene Ortskuratorien mit Mitgliedern aus unterschiedlichen fachlichen Bereichen bilden.

Weitere Informationen zur ehrenamtlichen Mitarbeit bei der Deutschen Stiftung Denkmalschutz gibt es unter:

www.denkmalschutz.de/spenden-helfen/selbst-aktiv-werden/als-ehrenamtler.html «


Quelle: Pressemitteilung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz vom 1. September 2026 / textuell aufbereitet mit Hilfe von Copilot (KI)

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