Veröffentlicht am: 24.09.2026 um 17:00 Uhr:
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Bundesregierung: Bundesfilmförderung erreicht 2026 Rekordniveau: Mittel bereits ausgeschöpft
» Die Bundesfilmförderung verzeichnet 2026 nach Angaben des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien ein Rekordjahr. Die bereits 2025 deutlich gestiegene Nachfrage nach Fördermitteln hat sich fortgesetzt. Auf Bundesebene wurden so viele Film- und Serienproduktionen unterstützt wie nie zuvor. Die für die wirtschaftliche Filmförderung vorgesehenen Mittel sind bereits ausgeschöpft.
Für diesen Förderbereich stehen 2026 insgesamt 250 Millionen Euro aus dem Bundeshaushalt zur Verfügung. Das entspricht nahezu einer Verdoppelung gegenüber dem Vorjahr. In den Jahren 2025 und 2026 ermöglicht die wirtschaftliche Filmförderung nach Angaben des Bundes mehr als 350 Film- und Serienprojekte.
Kulturstaatsminister Wolfram Weimer sieht darin eine Bestätigung der Förderpolitik. Die Investitionen stärkten den Filmstandort Deutschland und schafften Voraussetzungen für mehr in Deutschland produzierte Filme und Serien, erklärte er. Die hohe Nachfrage wertete Wolfram Weimer zugleich als positives Signal für die Leistungsfähigkeit der Branche.
Förderquote auf 30 Prozent angehoben
Zu den 2025 eingeleiteten Maßnahmen gehört eine höhere Förderintensität. Sie wurde auf 30 Prozent der in Deutschland ausgegebenen Produktionskosten angehoben. Die Bundesregierung will damit die Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Produktionsstandorts stärken.
Für die kulturelle und wirtschaftliche Filmförderung stellt der Bund in den Jahren 2025 und 2026 zusammen mehr als 530 Millionen Euro bereit. Nach Angaben der Bundesregierung erreicht die Bundesfilmförderung damit einen historischen Höchststand.
Auch für 2027 sieht der Regierungsentwurf des Bundeshaushalts eine gegenüber 2025 deutlich erhöhte wirtschaftliche Filmförderung vor. Gleichzeitig soll die kulturelle Filmförderung auf hohem Niveau fortgesetzt werden.
Zusätzlich zur direkten Bundesförderung bestehen Förderprogramme der Länder und der Filmförderungsanstalt sowie Produktionsaufträge der öffentlich-rechtlichen Sender. Damit verfügt die Film- und Produktionswirtschaft über verschiedene Finanzierungs- und Förderinstrumente.
Die bereits vollständig abgerufenen Mittel für 2026 zeigen vor allem die hohe Nachfrage der Branche. Zugleich unterstreicht das Rekordvolumen den Stellenwert, den die Bundesregierung der Stärkung des Filmproduktionsstandorts beimisst. «
Quelle: Pressemitteilung BKM-78 des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien vom 21. August 2026 / Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung / textuell aufbereitet mit Hilfe von Copilot (KI)