Veröffentlicht am: 24.09.2026 um 15:25 Uhr:

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Bundesregierung: Nach Waldbrand in Hürtgenwald: Friedrich Merz würdigt Einsatzkräfte und Ehrenamt

Nach dem schweren Waldbrand in Hürtgenwald hat Bundeskanzler Friedrich Merz den Einsatzort besucht und den beteiligten Helferinnen und Helfern gedankt. Zugleich kündigte der Kanzler an, Konsequenzen aus dem Brand zu prüfen und insbesondere die Kommunikation bei Großschadenslagen zu verbessern.

» Bundeskanzler Friedrich Merz hat nach dem schweren Waldbrand im nordrhein-westfälischen Hürtgenwald die Arbeit der Einsatzkräfte gewürdigt. Bei seinem Besuch am 22. August 2026 dankte er Feuerwehr, Bundeswehr, Technischem Hilfswerk und weiteren Blaulichtorganisationen ebenso wie den Beteiligten aus Land- und Forstwirtschaft. Erst ihr Zusammenwirken habe dazu beigetragen, dass der Brand vergleichsweise glimpflich ausgegangen sei.

Besonders hob der Bundeskanzler die Rolle ehrenamtlicher Strukturen hervor. Freiwillige Feuerwehren, THW und die zahlreichen ehrenamtlich engagierten Menschen seien unverzichtbar, um Großschadensereignisse bewältigen zu können. Ohne dieses Engagement könne das Gemeinwesen in Deutschland nicht aufrechterhalten werden, erklärte Friedrich Merz.

Nach Einschätzung des Kanzlers hat sich auch die dezentrale Organisation des Katastrophenschutzes bewährt. Statt einer zentralen Struktur komme es auf das Zusammenspiel der örtlichen Kräfte mit ergänzender Unterstützung durch Land und Bund an. Die regionalen Einsatzkräfte verfügten über entscheidende Kenntnisse der örtlichen Gegebenheiten.

Gleichzeitig soll der Einsatz ausgewertet werden. Friedrich Merz verwies insbesondere auf Verbesserungsbedarf bei den Kommunikationsverbindungen. Das Bundeskabinett werde sich mit der Frage beschäftigen, wie Deutschland künftig noch besser auf Großschadensereignisse vorbereitet werden könne.

Der Kanzler stellte den Waldbrand zudem ausdrücklich in Zusammenhang mit dem Klimawandel. Deutschland müsse einerseits Maßnahmen gegen den Klimawandel ergreifen und sich andererseits auf dessen Folgen vorbereiten. Diese Aufgabe betreffe Bund, Länder und Kommunen gleichermaßen.

Der Besuch in Hürtgenwald diente damit nicht nur der Würdigung der Einsatzkräfte. Er sollte zugleich Erkenntnisse darüber liefern, wie Zusammenarbeit, Kommunikation und Vorsorge für künftige Großschadenslagen weiter verbessert werden können. «


Quelle: Pressestatement von Bundeskanzler Friedrich Merz beim Besuch in Hürtgenwald, 22. August 2026 / Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung / textuell aufbereitet mit Hilfe von Copilot (KI)

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