Veröffentlicht am: 02.10.2026 um 18:57 Uhr:

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Denkmalschutz: Schwarzbuch der Denkmalpflege: Vortrag in Bonn beleuchtet den Verlust historischer Denkmale

Jeden Tag geht in Deutschland mindestens ein Denkmal verloren. Wie gravierend die Situation ist, zeigt das „Schwarzbuch der Denkmalpflege“. Am Montag, 5. Oktober 2026, stellt Eva Masthoff von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz das „Verzeichnis verlorener Geschichte“ bei einem Vortrag in Bonn vor.


Schwarzbuch der Denkmalpflege 2024-2025 | Quelle: Deutsche Stiftung Denkmalschutz
» Das Ortskuratorium Bonn der Deutschen Stiftung Denkmalschutz lädt am Montag, 5. Oktober 2026, zu einem Vortrag unter dem Titel „Das Schwarzbuch der Denkmalpflege – ein Verzeichnis verlorener Geschichte“ ein. Beginn ist um 18 Uhr am Hauptsitz der Deutschen Stiftung Denkmalschutz in der Schlegelstraße 1 in Bonn.

Referentin ist Eva Masthoff, Projektverantwortliche für das Schwarzbuch der Denkmalpflege sowie Leiterin der Abteilung Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Sie gibt Einblicke in teilweise dramatische Verlustgeschichten und berichtet über die besonderen Herausforderungen, die die deutsche Denkmallandschaft in den Jahren 2024 und 2025 geprägt haben.

Die Bilanz fällt alarmierend aus: Nach Angaben der Deutschen Stiftung Denkmalschutz geht bundesweit jeden Tag mindestens ein Denkmal verloren. Allein in den Jahren 2024 und 2025 waren es mehr als 1.000 Denkmale. Mit ihrem Verlust verschwinden nicht nur historische Bauwerke, sondern zugleich Zeitzeugen und damit Teile der Geschichte, die kommenden Generationen nicht mehr vermittelt werden können.

Das „Schwarzbuch der Denkmalpflege“ wurde kürzlich zum zweiten Mal veröffentlicht. Es versteht sich nicht als vollständige Dokumentation sämtlicher Denkmalverluste in Deutschland. Vielmehr beleuchtet es ausgewählte Beispiele und macht auf grundlegende Probleme aufmerksam. Dazu gehören eine unübersichtliche Datenlage, wenige statistische Erhebungen und fehlende umfassende Informationen über die tatsächlichen Verluste.

Darüber hinaus bietet die Publikation Einblicke in Grundlagen und Strukturen des Denkmalschutzes, beschäftigt sich mit Herausforderungen der praktischen Denkmalpflege und stellt mögliche Lösungsansätze vor.

Für den Vortrag sind rund 60 Minuten vorgesehen. Anschließend folgt eine ebenfalls etwa einstündige Diskussion, bei der Besucherinnen und Besucher Fragen stellen und sich über die Zukunft der Denkmalpflege austauschen können.

Die Teilnahme ist kostenlos, eine vorherige Anmeldung unter www.denkmalschutz.de/anmeldung ist erforderlich. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz bittet um Spenden zur Unterstützung ihrer Arbeit. «


Quelle: Pressemitteilung der Deutscheb Stiftung Denkmalschutz vom 9. September 2026 / textuell aufbereitet mit Hilfe von Copilot (KI)

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