Veröffentlicht am: 06.10.2026 um 15:35 Uhr:

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Gesundheit: HPV-Impfung kann Gebärmutterhalskrebs deutlich reduzieren

Eine Impfung gegen Humane Papillomviren kann das Risiko für Gebärmutterhalskrebs erheblich senken. Eine britische Studie zeigte bei Frauen, die bereits im Alter von zwölf oder 13 Jahren geimpft worden waren, einen Rückgang der Erkrankungen um 87 Prozent. Vorsorgeuntersuchungen bleiben dennoch wichtig.

» Die Impfung gegen Humane Papillomviren, kurz HPV, kann einen wichtigen Beitrag zur Vorbeugung von Gebärmutterhalskrebs leisten. Wie deutlich der Schutz ausfallen kann, zeigte eine große Untersuchung aus England. Dort war die Zahl der Gebärmutterhalskrebsfälle bei jungen Frauen, die bereits im Alter von zwölf oder 13 Jahren gegen HPV geimpft worden waren, um 87 Prozent niedriger.

Grundlage der Untersuchung war das britische HPV-Impfprogramm, das 2008 eingeführt wurde. Die Forschenden verglichen die Häufigkeit von Gebärmutterhalskrebs und seinen Vorstufen vor und nach Einführung des Programms. Besonders stark fiel der Rückgang bei denjenigen aus, die frühzeitig geimpft worden waren. Erfolgte die Impfung hingegen erst im Alter zwischen 16 und 18 Jahren, betrug der beobachtete Rückgang der Gebärmutterhalskrebsfälle 34 Prozent.

Humane Papillomviren spielen bei der Entstehung von Gebärmutterhalskrebs eine entscheidende Rolle. Die Ergebnisse unterstreichen deshalb die Bedeutung einer möglichst frühen Impfung. Die britische Studie lieferte nach Angaben ihrer Autoren erstmals einen direkten Beleg für die Wirkung der HPV-Impfung auf das Auftreten von Gebärmutterhalskrebs.

Die beeindruckende Zahl von 87 Prozent sollte allerdings richtig verstanden werden: Sie bedeutet nicht, dass eine HPV-Impfung grundsätzlich und bei jeder geimpften Person das Krebsrisiko um exakt diesen Wert reduziert. Das Ergebnis bezog sich auf die in England untersuchten jungen Frauen, die bereits mit zwölf oder 13 Jahren geimpft worden waren. Zudem wiesen die Forschenden darauf hin, dass die damalige Untersuchung nur Frauen bis zum Alter von 25 Jahren erfasste.

Trotz des Schutzes durch die Impfung bleibt die Krebsvorsorge weiterhin von großer Bedeutung. Impfung und Früherkennung ergänzen sich bei der Vorbeugung von Gebärmutterhalskrebs. Die Studienergebnisse zeigen jedoch eindrucksvoll, welches Potenzial die HPV-Impfung hat, insbesondere wenn sie bereits in jungen Jahren erfolgt. «


Quelle: Apotheken Umschau vom 1. Januar 2022 / textuell aufbereitet mit Hilfe von Copilot (KI)

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