Veröffentlicht am: 10.10.2026 um 19:06 Uhr:

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Bundesregierung: Neues Welterbe-Zentrum eröffnet: Naumburger Dom soll international noch sichtbarer werden

Am Naumburger Dom ist das neue „Zentrum Welterbe“ eröffnet worden. Die Einrichtung vermittelt die Geschichte und Bedeutung des UNESCO-Welterbes künftig interaktiv für Besucherinnen und Besucher. Kulturstaatsminister Wolfram Weimer bezeichnete den Dom als ein herausragendes Zeugnis mittelalterlicher Baukunst und als wichtigen Teil deutscher Kultur- und Erinnerungsgeschichte.

» Mit der Eröffnung des neuen „Zentrums Welterbe“ erhält der Naumburger Dom eine weitere Einrichtung, die seine historische, kulturelle und architektonische Bedeutung einer breiten Öffentlichkeit näherbringen soll. Kulturstaatsminister Wolfram Weimer besuchte aus diesem Anlass das UNESCO-Welterbe in Sachsen-Anhalt und würdigte dessen besondere Stellung innerhalb der deutschen Kulturlandschaft.

Nach den Worten des Kulturstaatsministers macht das neue Zentrum die kulturhistorische Bedeutung eines Bauwerks zugänglich, dessen Ausstrahlung weit über die Grenzen Sachsen-Anhalts hinausreiche. Der Dom sei ein herausragendes Beispiel mittelalterlicher Bau- und Bildhauerkunst und verdeutliche die Verbindung von künstlerischer Kreativität, handwerklichem Können und architektonischer Innovationskraft.

Zugleich verwies Wolfram Weimer auf das bevorstehende Jubiläum des Doms. Im Jahr 2028 feiert der Naumburger Dom sein 1.000-jähriges Bestehen. Das Jubiläum biete die Möglichkeit, die internationale Aufmerksamkeit für das Bauwerk und die Kulturlandschaft der Saale-Unstrut-Region weiter zu erhöhen.

Der Kulturstaatsminister hob außerdem die Bedeutung des Doms für die jüngere deutsche Geschichte hervor. Der Sakralbau gehöre zu den Kirchen und Kulturdenkmälern, die während der Zeit der DDR erhalten und restauriert wurden. Dadurch sei er nicht nur ein Denkmal vergangener Jahrhunderte, sondern auch ein Symbol für die Bewahrung kultureller Identität unter veränderten politischen Rahmenbedingungen.

In den vergangenen Jahren hat der Bund mehrere Sanierungsmaßnahmen am Naumburger Dom unterstützt. Nach Angaben des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien flossen dafür Fördermittel in Höhe von insgesamt 6,3 Millionen Euro.

Das neu eröffnete „Zentrum Welterbe“ vermittelt künftig die kunst- und kulturhistorischen Besonderheiten des Doms sowie seine Bedeutung für die Kulturlandschaft Saale-Unstrut. Besucherinnen und Besucher sollen die Geschichte des Welterbes dort anschaulich und interaktiv erleben können. Die Entstehung des Zentrums wurde unter anderem mit Bundesmitteln gefördert.

Mit dem Projekt setzt die Bundesregierung ihre Unterstützung für Kulturdenkmäler von nationaler Bedeutung fort. Das Welterbe-Zentrum soll dazu beitragen, die historische Bedeutung des Naumburger Doms sichtbarer zu machen und das Interesse an einem der bedeutendsten mittelalterlichen Bauwerke Deutschlands weiter zu stärken. «


Quelle: Pressemitteilung BKM-82 des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien vom 27. August 2026 / Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung / textuell aufbereitet mit Hilfe von Copilot (KI)

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