Veröffentlicht am: 03.11.2026 um 10:35 Uhr:

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Gesundheit: Vorsicht vor UV-Strahlen: Unsichtbare Gefahr für die Haut

Sonnenschein hebt die Stimmung, doch die ultraviolette Strahlung der Sonne birgt Risiken für die Haut. Insbesondere UV-A- und UV-B-Strahlen wirken unterschiedlich auf den menschlichen Körper. Beide Strahlungsarten können langfristig gesundheitliche Schäden verursachen und das Risiko für Hautkrebs erhöhen.

» Die unterschiedlichen Wirkungen von UV-A- und UV-B-Strahlen

Wer sich im Freien aufhält, kommt unweigerlich mit ultravioletter Strahlung in Kontakt. Dabei unterscheidet die Wissenschaft vor allem zwischen UV-A- und UV-B-Strahlen. Obwohl beide Formen der UV-Strahlung von der Sonne ausgehen, beeinflussen sie die Haut auf unterschiedliche Weise.

UV-A-Strahlen dringen tief in die Hautschichten ein. Dort können sie die elastischen Fasern und das Kollagengewebe schädigen. Die Folgen zeigen sich häufig erst nach Jahren: Die Haut altert schneller, es entstehen Falten, und Pigmentstörungen können auftreten. UV-A-Strahlung wird daher als ein wesentlicher Faktor für die vorzeitige Hautalterung angesehen.

UV-B-Strahlen wirken hingegen stärker an der Hautoberfläche. Sie sind die Hauptursache für Sonnenbrand und können bereits nach kurzer intensiver Sonneneinstrahlung schmerzhafte Hautschäden hervorrufen. Gleichzeitig regen sie zwar die körpereigene Vitamin-D-Bildung an, doch eine übermäßige Belastung stellt ein erhebliches Gesundheitsrisiko dar.

Hautkrebsrisiko durch beide Strahlungsarten

Lange Zeit wurde vor allem UV-B-Strahlung mit Hautschäden in Verbindung gebracht. Heute ist jedoch bekannt, dass sowohl UV-A- als auch UV-B-Strahlen das Erbgut der Hautzellen schädigen können. Dadurch steigt das Risiko, im Laufe des Lebens an Hautkrebs zu erkranken.

Besonders tückisch ist dabei, dass die schädliche Wirkung oft unsichtbar bleibt. Während ein Sonnenbrand unmittelbar bemerkt wird, laufen die durch UV-A-Strahlung verursachten Alterungs- und Zellschädigungsprozesse häufig unbemerkt ab.

Konsequenter Schutz ist entscheidend

Dermatologen empfehlen daher einen umfassenden Sonnenschutz. Dazu gehören Sonnencremes mit einem ausgewogenen Schutz gegen UV-A- und UV-B-Strahlen, das Tragen von schützender Kleidung sowie das Meiden intensiver Mittagssonne. Auch an bewölkten Tagen sollte der Sonnenschutz nicht vernachlässigt werden, da ein erheblicher Teil der UV-Strahlung die Wolkendecke durchdringen kann.

Fest steht: UV-Strahlen sind unsichtbar, ihre Auswirkungen auf die Haut jedoch nicht. Wer seine Haut langfristig gesund erhalten möchte, sollte die Risiken kennen und sich bewusst vor den schädlichen Folgen der Sonneneinstrahlung schützen. «


Quelle: Claudia Brock in der HÖRZU vom 18. Juli 2025 / textuell aufbereitet mit Hilfe von Copilot (KI)

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