Veröffentlicht am: 06.11.2026 um 07:18 Uhr:
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Köln: NS-Dokumentationszentrum: Stadt Köln setzt auf Kontinuität mit Dr. Henning Borggräfe
» Die Stadt Köln beabsichtigt, den Vertrag von Dr. Henning Borggräfe als Direktor des NS-Dokumentationszentrums im EL-DE-Haus zu verlängern. Eine entsprechende Vorlage soll dem Hauptausschuss des Rates am 10. November 2026 zur Beratung vorgelegt werden.
Seit seinem Amtsantritt im November 2022 hat Borggräfe die Weiterentwicklung des NS-Dokumentationszentrums als Forschungsstätte, Gedenkort und Bildungsinstitution maßgeblich begleitet. Die Einrichtung zählt zu den bedeutendsten Erinnerungsorten zur Geschichte des Nationalsozialismus in Deutschland und genießt auch international hohe Anerkennung.
Zu den zentralen Zukunftsprojekten gehört die umfassende Neugestaltung der Dauerausstellung sowie weiterer Publikumsbereiche. Das Vorhaben soll bis 2029 beziehungsweise 2030 umgesetzt werden und die Vermittlung der Geschichte des Nationalsozialismus für künftige Generationen weiter stärken.
Erinnerungskultur mit Blick auf die Gegenwart
Oberbürgermeister Torsten Burmester würdigt die Arbeit Borggräfes als wichtigen Beitrag zur städtischen Erinnerungskultur und zur demokratischen Bildungsarbeit. Gerade in einer Zeit, in der demokratische Werte zunehmend herausgefordert würden, komme der Vermittlung historischer Zusammenhänge eine besondere Bedeutung zu.
Unter der Leitung von Borggräfe verfolgt das NS-Dokumentationszentrum einen Ansatz, der historische Forschung mit gesellschaftlicher Gegenwartsanalyse verbindet. Neben der Dokumentation der nationalsozialistischen Vergangenheit Kölns beschäftigt sich die Einrichtung auch mit aktuellen Themen wie Antisemitismus, Rassismus und Rechtsextremismus.
Bedeutender Erinnerungsort im EL-DE-Haus
Das NS-Dokumentationszentrum befindet sich im historischen EL-DE-Haus, dem ehemaligen Hauptquartier der Gestapo in Köln. Es dokumentiert die Geschichte der Stadt während der Zeit des Nationalsozialismus und erinnert an die Verfolgung und Ermordung zahlreicher Menschen durch das NS-Regime.
Mit der geplanten Vertragsverlängerung setzt die Stadt Köln auf Kontinuität bei einem ihrer wichtigsten kultur- und bildungspolitischen Einrichtungen. Gleichzeitig sollen wesentliche Zukunftsprojekte vorangetrieben werden, um die Bedeutung des Hauses als Ort des Erinnerns, Forschens und Lernens weiter auszubauen. «
Quelle: Pressemitteilung der Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit - Alexander Vogel vom 5. November 2026 / textuell aufbereitet mit Hilfe von Copilot (KI)