Veröffentlicht am: 05.11.2026 um 17:37 Uhr:

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Köln: 130 Jahre Kino in Köln: Stadtmuseum blickt auf die Anfänge der Filmgeschichte zurück

Von den ersten Filmaufnahmen am Kölner Dom bis hin zu aktuellen Kinoproduktionen: Das Kölnische Stadtmuseum präsentiert eine Ausstellung, die 130 Jahre Film- und Kinogeschichte in der Domstadt lebendig werden lässt.

» Köln zählt zu den Geburtsstätten des Kinos in Deutschland. Bereits am 20. April 1896 wurde am damaligen Augustinerplatz mit dem „Cinematographe Lumière“ erstmals ein Filmprogramm vor zahlendem Publikum vorgeführt. Das innovative Gerät vereinte Filmkamera und Projektor in einem einzigen Holzkasten und markierte den Beginn einer neuen Ära der Unterhaltung. Anlässlich dieses historischen Jubiläums widmet das Kölnische Stadtmuseum dem Medium Film nun eine eigene Ausstellung.

Unter dem Titel „Film ab! 130 Jahre Kino und Film in Köln“ zeichnet die Schau im Open Space des Museumsfoyers die enge Verbindung zwischen der Stadt Köln und der Entwicklung des Films nach. Museumsdirektor Matthias Hamann betont, dass Köln schon früh zu den Städten gehörte, die das neue Medium für sich entdeckt haben. Die Ausstellung zeige kompakt und anschaulich, wie eng Filmgeschichte und Stadtgeschichte miteinander verwoben seien.

Im Mittelpunkt stehen elf Kurzfilme und Filmausschnitte, die einen Bogen über mehr als ein Jahrhundert Filmgeschichte spannen. Besonderer Blickfang ist eine große Leinwand, auf der fortlaufend vier Kurzfilme der Brüder Lumière aus dem Jahr 1896 gezeigt werden. Die historischen Aufnahmen dokumentieren unter anderem Menschen, die nach einem Gottesdienst den Kölner Dom verlassen, sowie einen einfahrenden Zug am Hauptbahnhof. Die Szenen vermitteln einen faszinierenden Eindruck vom Alltagsleben der Stadt am Ende des 19. Jahrhunderts.

Doch die Ausstellung beschränkt sich nicht auf die Frühzeit des Kinos. Auch der Stummfilm „Der Bettler von Köln“, der Werbefilm „Die Barcarole“ der Trickfilm-Pionierin Lotte Reiniger aus den 1920er Jahren sowie moderne Produktionen wie der Spielfilm „Köln 75“ aus dem Jahr 2024 sind Teil der Präsentation. Der Film erzählt die Geschichte hinter dem legendären „Köln Concert“ des Jazz-Pianisten Keith Jarrett und verdeutlicht, dass Köln bis heute eine wichtige Rolle als Film- und Kulturstandort spielt.

Ergänzt wird die Ausstellung durch historische Fotografien von Kinos und anderen Orten, an denen Generationen von Kölnerinnen und Kölnern Filme erlebt haben. Darüber hinaus lädt ein abwechslungsreiches Begleitprogramm dazu ein, selbst aktiv zu werden. Geplant sind Filmabende im Kino 813 in der „Brücke“, ein Trickfilm-Workshop für Jugendliche sowie ein Kino-Quizabend für Filmfans.

Die Ausstellung „Film ab! 130 Jahre Kino und Film in Köln“ ist noch bis zum 14. März im Kölnischen Stadtmuseum in der Minoritenstraße 13 zu sehen. Der Eintritt ist frei. Damit bietet sich für Filmbegeisterte und Geschichtsinteressierte gleichermaßen die Gelegenheit, auf eine spannende Reise durch 130 Jahre bewegte Bilder in Köln zu gehen.

Weitere Infos unter: https://www.koelnisches-stadtmuseum.de/ «


Quelle: Artikel in Express - Die Woche - vom 23./24. Oktober 2026 / textuell aufbereitet mit Hilfe von Copilot (KI)

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