Veröffentlicht am: 26.09.2021 um 22:34 Uhr:

Wissen: Kleine Milchkunde

Was steckt hinter welchem Namen? Das HÖRZU ABC klärt auf...

» Rohmilch Unbehandelt und direkt vom Hof. Sie hat einen Fettgehalt von rund vier Prozent und muss vor dem Verzehr abgekocht werden. Nicht geeignet für Risikogruppen wie Kranke oder Schwangere.

Vorzugsmilch Wie Rohmilch, aber bereits für den Handel abgepackt. Muss sofort gekühlt werden und hält 96 Stunden.

Frischmilch Mit einer Zentrifuge in Magermilch und Rahm getrennt, kurz auf bis zu 75 Grad erhitzt. Homogenisiert, das heißt, die Fetttröpfchen sind zerkleinert.

Länger haltbare Frischmilch Meist wenige Sekunden auf bis zu 127 Grad erhitzt, hält sich dadurch mehrere Wochen.

H-Milch Kurz auf bis zu 150 Grad ultrahocherhitzt. Keime sterben ab, aber auch ein Teil der Vitamine geht verloren.

Biomilch Erzeugt nach der offiziellen Ökoverordnung. Die Standards für Haltung und Fütterung sind allerdings je nach Biosiegel unterschiedlich streng.

Weidemilch Nicht durch gesetzliche Vorgaben geregelt. Hersteller versichern, dass die Kühe an mindestens 120 Tagen im Jahr für sechs Stunden auf der Weide sind.

Heumilch Erlaubt sind nur frisches Grünlandfutter, Getreide und Heu, nicht aber das sonst meist verwendete Silofutter.

A2-Milch Sie stammt von speziellen Rinderrassen, enthält eine andere Form von Kasein im Eiweiß und soll für Menschen mit Laktoseintoleranz verträglicher sein. «


Quelle: HÖRZU vom 3. April 2020

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